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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 25.04.2014

SportFußball und Favelas

Die Weltmeisterschaft im Schwellenland Brasilien

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Soldaten fahren auf einem Jeep durch die Favela Maré in Rio de Janeiro. (dpa / Marcelo Sayão)
Kurz vor der Fußball-WM verstärkt die brasilianische Armee ihre Patrouillen in der Favela Maré in Rio de Janeiro. (dpa / Marcelo Sayão)

Zum zweiten Mal nach 1950 findet im Sommer eine Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien statt. Ist das Land für das Ereignis gerüstet? Welchen Nutzen - oder Schaden - birgt eine solche Veranstaltung?

In der Vorbereitung, in der Ausführung, vor allem aber für die Zukunft? In der Frage der Nachhaltigkeit gibt Südafrika - ebenfalls ein Schwellenland und Gastgeber der WM 2010 - nicht eben ein gutes Beispiel.

Nach welchen Kriterien vergibt die FIFA Turniere? Spielen dabei nicht sportliche, sondern politische Aspekte die wichtigste Rolle? Wie steht es um Korruption?
Solange der Ball rollt, bleiben diese Fragen sekundär; wenn der Ball rollt, wird es sportlich. Kann Brasilien die Erwartungen seiner Bürger erfüllen und Weltmeister werden? Wird Spanien auch dieses Turnier dominieren? Welche Rolle spielt Deutschland, das seit 1996 keinen großen Titel mehr gewonnen hat?


Antworten auf diese und andere Fragen vor der Fußball-WM in Brasilien im Deutschlandradio Kultur, Freitag, 25.4.2014 von 19.07 bis 20 Uhr.

Es diskutieren:

Olaf Jacob, Konrad-Adenauer-Stiftung (Brasilien)
Jan Rödel, Historiker
Thomas Purschke, Sportjournalist
Bernd Heynemann, ehem. FIFA-Schiedsrichter

Moderation: Andre Zantow

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