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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 30.10.2016

Sport am RandeVereinsleben im Osten von Mecklenburg-Vorpommern

Von Jörn Pissowotzki

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Ortschild von Ahlbeck auf der Ostseeinsel Usedom (Deutschlandradio / Silke Hasselmann)
Die Ahlbecker Handballer bewahren Bodenhaftung. (Deutschlandradio / Silke Hasselmann)

Die TSG Neustrelitz, der Sportclub Neubrandenburg und der HSV Insel Usedom: Hier sind Fußballer, Leichtathleten, Triathleten und auch Handballer fernab von großen Metropolen aktiv - und damit auch von großen Geldgebern.

Der Regionalligist TSG Neustrelitz muss beispielsweise mit deutlich weniger Geld auskommen als Mecklenburg-Vorpommerns fußballerischer Leuchtturm Hansa Rostock in der dritten Liga. Immerhin hat er aber 2013 die Sensation geschafft, als die TSG im Finale gegen Rostock den Landespokal gewann.

Der Sportclub Neubrandenburg war einmal Aushängeschild des Landes u.a. mit der Kugelstoß-Olympiasiegerin Astrid Kumbernuss. In diesem Sommer aber schaffte kein SCN-Athlet die Qualifikation für Rio de Janeiro.

Und bei den Handballern auf der Ostseeinsel Usedom hat Europameister Johannes Sellin einmal sein Handwerk gelernt. Der Verein spielte früher in der zweiten Bundesliga, jetzt ist er viertklassig.

Alle drei Klubs in dieser strukturschwachen Region kämpfen um Anerkennung. Dabei setzen sie auf die Nachwuchsarbeit, um mit Leistungen von sich reden machen zu können.

Hier das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

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