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Neue Musik | Beitrag vom 16.01.2020

Splitter OrchesterAlles im Fluss

Vorgestellt von Carolin Naujocks

Splitter Musik Festival II (Carolin Naujocks)
Das Splitter Orchester mit „Vortex“ in der Kuppelhalle des silent green. Das ehemalige Krematorium Wedding fungiert heute als gefragtes Berliner Kulturquartier. (Carolin Naujocks)

„Vortex“ steht für Wirbel oder Kreisströmung. Und strömen tut auch die Musik bei der Improvisation des Berliner Splitter Orchesters während des Splitter Music Festivals in der Kuppelhalle des Silent Green.

Vor fast zehn Jahren, im April 2010, wurde das Berliner SPLITTER ORCHESTER von den australischen Musikern Clare Cooper und Clayton Thomas und dem Schweizer Projektmanager Gregor Hotz gegründet. Es vereint 23 internationale Musiker und Musikerinnen der Berliner Echtzeitmusikszene zu einem außergewöhnlichen Klangkörper.

Als All-Star-Ensemble der Berliner Szene fasst das SPLITTER ORCHESTER aktuelle Strömungen der freien Improvisation zusammen. Es lebt von dem Widerspruch zwischen der Autonomie der Interpreten, die sich in ihrer Individualität wie auch in ihrem Einzelkämpfertum zeigt, und ihrem Eingebundensein ins Kollektiv.

Unverwechselbarer Gruppensound

In den neun Jahren seines Bestehens hat das Ensemble einen eigenen Sound entwickelt. Damit verbunden ist eine erweiterte Klanglichkeit, die die Grenzen der traditionellen Klangvorstellung sprengt, weil sie auf die gesamte Palette des Geräuschhaften ausgeweitet ist und selbst die Stille umfasst.

Mit der atmosphärischen, ebenso gut durchgehörten wie durchhörbaren Improvisation in der Kuppelhalle des silent green reagierten die Musiker spannungsreich und sensibel auf die besondere Akustik und Aura des Raums.

Splitter Music Festival II
silent green, Berlin
Aufzeichnung vom 23.11.2019
 
 SPLITTER ORCHESTER
"Vortex" (Uraufführung)

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