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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 15.08.2012

Spielen in Ruinen

Der Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht über sein Buch "Nach 1945"

Moderation: René Aguigah

Bewohner Mönchengladbachs durchsuchen die Trümmer nach einem Bombenangriff nach Brennmaterial, 3.4.1945 (AP-Archiv)
Bewohner Mönchengladbachs durchsuchen die Trümmer nach einem Bombenangriff nach Brennmaterial, 3.4.1945 (AP-Archiv)

Hans Ulrich Gumbrecht - Deutscher, US-Amerikaner, Nachkriegskind - erinnert er sich in seinem soeben erschienenen Buch an seine Kindheit in Würzburg und verknüpft diese Erinnerungen mit der Literatur und Philosophie der Nachkriegszeit.

In diesen Tagen blicken prägende Intellektuelle der Bundesrepublik auf ihr Leben zurück: Der Philosoph Robert Spaemann veröffentlichte seine Autobiografie, der Philosoph Peter Sloterdijk ein Tagebuch, der Essayist Karl Heinz Bohrer einen autobiografischen Roman.

In diese Reihe gehört auch der Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht, Jahrgang 1948. Er ist der "internationalste" der prominenten deutschen Intellektuellen. Seit Langem lehrt er in Stanford, er besitzt die US-amerikanische Staatsangehörigkeit. In seinem soeben erschienen Buch erinnert er sich an seine Kindheit in Würzburg – und verknüpft diese Erinnerungen mit der Literatur und Philosophie der Nachkriegszeit.

Hören Sie eine "Zeitreise" in die 50er- Jahre – aber auch in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und in die Gegenwart. Der Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht im Gespräch über sein neues Buch "Nach 1945. Latenz als Ursprung der Gegenwart".

Zeitreisen

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