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Deutschlandrundfahrt | Beitrag vom 20.05.2018

Spaziergänge mit ProminentenMit Schauspielerin Katrin Sass durch Berlin

Moderation: Olaf Kosert

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(Frank Ulbricht)
Schauspielerin Katrin Sass und Olaf Kosert unterwegs mit dem Kulturtaxi von Deutschlandfunk Kultur (Frank Ulbricht)

Katrin Sass wurde in Schwerin geboren, sie lebt aber in Berlin, hier spielen auch viele ihrer Filme: "Berlin ist die einzige Stadt, in der ich leben möchte", sagt sie. Auf unserem Spaziergang geht es an Orte, die auch für ihre Filme wichtig sind.

"Berlin ist die einzige Stadt, in der ich leben möchte." Das sagt Katrin Sass – und doch hat sie Sehnsucht nach Mecklenburg, sie wurde in Schwerin geboren. Also zog die Schauspielerin vor Jahren nach Berlin-Köpenick, denn hier hat sie beides: Wälder und Wasser, das Zentrum erreicht Katrin Sass in 30 Minuten.

Katrin Sass und Olaf Kosert am ehemaligen Grenzübergang an der Friedrichstrasse (Frank Ulbricht)Katrin Sass und Olaf Kosert am ehemaligen Grenzübergang an der Friedrichstrasse (Frank Ulbricht)

DEFA-Erfolge, Silberner Bär, stockende Karriere

Berlin entdeckte sie Ende der 70er-Jahre, hier drehte Sass ihren ersten DEFA-Film. Dabei liebt die heute 61-Jährige seit Kindheitstagen das Theater, viele Jahre spielt sie in Halle und Leipzig. Schon 1982 folgt der ganz große Erfolg, der Silberne Bär auf der Berlinale für ihre Darstellung in: "Bürgschaft für ein Jahr". Doch anschließend stockt die Karriere, Katrin Sass vermutet die Stasi dahinter.

Ab 1993 ermittelt die Mecklenburgerin im "Polizeiruf 110". Als ihre Alkoholsucht bekannt wird, folgt die Entlassung und die große Leere, beruflich wie privat. Mit "Good bye, Lenin" feiert Katrin Sass ihr großes Comeback. Der Kinofilm mit Daniel Brühl wird auch international gefeiert. Die Kulisse für den Film bildet Berlin.

Katrin Sass lauscht im Museum Tränenpalast gebannt Flucht- und Ausreisegeschichten von DDR-Bürgern (Frank Ulbricht)Katrin Sass lauscht im Museum Tränenpalast gebannt Flucht- und Ausreisegeschichten von DDR-Bürgern (Frank Ulbricht)

Zwei Stationen, die Katrin Sass bei ihrem Spaziergang mit Deutschlandfunk Kultur unbedingt ansteuern wollte: Das Brandenburger Tor und der Tränenpalast, der ehemalige Grenzübergang an der Friedrichstraße.

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