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Aktuell / Archiv | Beitrag vom 20.12.2016

Soziale Netzwerke über #BreitscheidplatzBestürzung, Trauer und Warnungen vor Hetze

Blumen und Teelichter zum Gedenken an die Opfer stehen an einem Geländer vor dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin. (picture alliance / Britta Pedersen / dpa-Zentralbild / dpa)
Berlin trauert um die Opfer des Breitscheidplatzes. (picture alliance / Britta Pedersen / dpa-Zentralbild / dpa)

#Breitscheidplatz, #BerlinAttack, #PrayforBerlin - unter diesen Hastags sammeln sich in den sozialen Netzwerken Meldungen und Reaktionen auf den mutmaßlichen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin. Anteilnahme und Trauer überwiegen, aber auch Hetze gegen Flüchtlinge macht die Runde.

Die Berliner Polizei informiert über Twitter:

Augenzeugen werden gebeten, Bilder und Videos auf ein Portal hochzuladen:

Unter den Hashtag #PrayForBerlin oder #IchBinEinBerliner zeigen Menschen ihre Anteilnahme und Solidarität.

Rechtspopulisten nehmen den Vorfall in Berlin zum Anlass, gegen Flüchtlinge und die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel zu wettern - und bekommen unter dem Hashtag #nohate Gegenwind.

Marcus Pretzell, AfD-Landesvorsitzender NRW und Europaabgeordneter, sorgte mit seinem Tweet für Empörung.

Auch der künftige US-Präsident Trump meldete sich über Twitter zu Wort. Er forderte, nach den Anschlägen in der Türkei, der Schweiz und Deutschland  müsse die zivilisierte Welt umdenken.

Die Bundesregierung bat am Montagabend auf ihrer Facebook-Seite um Zurückhaltung:

Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière äußerte sich über Twitter: "Meine Gedanken sind jetzt bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzen des schrecklichen Vorfalls."

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