Feature, vom 22.06.2021, 22:03 Uhr

Sowjetische Frauen während des Zweiten WeltkriegsAmazonen der Roten Armee

Pilotinnen des 46. Gardefliegerregiments, unter dem Namen "Nachthexen" bekannt geworden, studieren die Karten vor einem Einsatz. (Quelle unbekannt - über Antje Leetz)
Pilotinnen des 46. Gardefliegerregiments, unter dem Namen "Nachthexen" bekannt geworden, studieren die Karten vor einem Einsatz. (Quelle unbekannt - über Antje Leetz)

Eine Million junger sowjetischer Frauen haben im Krieg gekämpft. Beim Betrachten alter Fotos entdecken die beiden Autorinnen, dass sie widersprüchliche Vorstellungen von den Frauen dieser Zeit haben. Wo die Ältere Weiblichkeit und Stärke sieht, denkt die Jüngere an Geschichten über Gewalt, die ihre Großmutter über die Rote Armee erzählt hat. Im heutigen Moskau suchen die beiden bei ehemaligen Rotarmistinnen und ihren Enkelinnen nach Antworten.

Pilotinnen des 46. Gardefliegerregiments ("Nachthexen") während einer Ruhepause. (Quelle unbekannt - über Antje Leetz)Pilotinnen des 46. Gardefliegerregiments ("Nachthexen") während einer Ruhepause. (Quelle unbekannt - über Antje Leetz)


Amazonen der Roten Armee
Von Antje Leetz und Charlotte Misselwitz
Regie: Roman Neumann
Mit: Marija Mauer, Simone Kabst, Luise Lunow, Bernd Hörnle und den Autorinnen
Ton: Jean-Boris Szymczak
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 52'48
Eine Wiederholung vo 01.07.2017


Antje Leetz, geboren 1947 in Frankfurt/Main. Herausgeberin, Übersetzerin und Rundfunkautorin mit Thema Russland. Zuletzt: "www.anticapitalist.ru – Junge Linke in Russland" (DLF 2016).

Charlotte Misselwitz, geboren 1976 in Ost-Berlin. In Print und Radio behandelt sie Themen zwischen Ost und West, Israel, Palästina, Russland oder der Ukraine, außerdem schreibt sie zur Zeit ihre Dissertation. Zuletzt: "Der Atlas der Katakomben" (NDR/DLF 2015).

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