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Alte Musik | Beitrag vom 07.08.2019

Soprandebüt mit englischen LiebesliedernZart-sinnliche Variationen

Von Bettina Schmidt

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Mit schulterlangem blondem, offenen Haar schaut die Sängerin über ihre linke Schulter. (Marie Luise Werneburg)
Marie Luise Werneburg hat die Barockmusik für sich entdeckt. (Marie Luise Werneburg)

Die aus Dresden stammende Sopranistin Marie Luise Werneburg hat sich auf das Repertoire der Renaissance und des Barock spezialisiert. Doch sie liebt die Vielseitigkeit und zeigt das auch auf ihrem Debüt-Album mit englischen Liebesliedern.

Zuerst kam die Kirchenmusik, dann der Gesang. Für ihr erstes Studium konnte Marie Luise Werneburg in ihrer Heimatstadt Dresden bleiben, danach ging sie nach Bremen, wo sie ihren zart-sinnlichen Sopran ausbilden ließ. Inzwischen ist sie selbst Lehrende in Bremen und Berlin.

Cover der CD, das ein Porträt der Sängerin zeigt. (Deutschlandfunk / Daniel Seiffert)Marie Luise Werneburgs Debüt-CD wurde vom Deutschlandfunk Kultur gefördert. (Deutschlandfunk / Daniel Seiffert)
Trotz Spezialisierung auf den Bereich Alte Musik hat sich Marie Luise Werneburg für Epochenvielfalt auf ihrer Debüt-CD entschieden. Ausgangspunkt waren englische Liebeslieder, die sie in unterschiedlichen Vertonungen aufspüren konnte.

Im Gespräch berichtet die Sopranistin, wie sie auf die englischen Texte gestoßen ist und stellt die verschiedenen Kompositionen, die auf denselben poetischen Zeilen basieren, eindrucksvoll gegenüber.

Werke von Francis Pilkington, Anonymus, Peter Warlock, Benjamin Britten und anderen.

Marie Luise Werneburg, Sopran 
Elisabeth Champollion, Blockflöten
Frauke Hess, Gamben 
Michael Freimuth, Laute 
Cristian Peix, Klavier

Eine Produktion von Deutschlandfunk Kultur 2018, die auf dem Label Querstand veröffentlicht wurde.

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