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Sonntagsrätsel | Beitrag vom 04.07.2021

Sonntagsrätsel: Auflösung der 2815. AusgabeGesucht wurde: kurios

Moderation: Ralf bei der Kellen

Ein Alpaka guckt neugierig durch einen Zaun. (Unsplash / Joakim Honkasalo)
Ein Alpaka guckt neugierig durch einen Zaun. (Unsplash / Joakim Honkasalo)

Der Duden definiert es als „auf unverständliche, fast spaßig anmutende Weise sonderbar, merkwürdig“. Im Englischen wie im Französischen bedeutet das Wort nicht nur „seltsam“, sondern kann je nach Kontext auch mit „neugierig“ übersetzt werden.

1. Frage
1940 komponierte Peter Igelhoff das Lied "Dieses Lied hat keinen Text". 1941 wurde es zu einem ersten Erfolg einer jungen Sängerin. Nach dem Krieg sang sie dann etwas anspruchsvollere Schlager wie z.B. "Allerdings sprach die Sphinx". In den 1970er Jahren spielte sie kleinere Rollen in Filmen von Rosa von Praunheim und Rainer Werner Fassbinder, ähnlich wie ihre beste Freundin Brigitte Mira. Sie war die Tochter eines berühmten Operettenkomponisten. In ihrem Geburtsjahr 1921 hatte seine Operette "Der Vetter aus Dingsda" Premiere. Den gesuchten Buchstaben finden Sie im Familiennamen von Vater und Tochter an erster und an sechster Stelle.

K – Evelyn Künneke

2. Frage
Eine Vorliebe für lautmalerische Texte hatten auch die Dadaisten. Im Juni 1916 trug ein Urmitglied dieser Bewegung in dem von ihm mitgegründeten Cabaret Voltaire in Zürich sein Lautgedicht "Gadji beri bimba" vor. In der Sendung zu hören ist es in einer Interpretation des Niederländischen Lautpoeten Jaap Blonk. Die Frage zielt auf den Dichter. Seine Frau war die Schriftstellerin und Schauspielerin Emmy Hennings. Den benötigten Buchstaben finden Sie in seinem Vornamen an zweiter Position.

U – Hugo Ball

3. Frage
Schon in der ersten Musik wurde "gescattet", als Silben ohne Bedeutung über eine Melodie gesungen. Nach 1945 wurde der Jazz hierzulande wieder Teil der Jugendkultur und Scatgesang war "in". 1959 nahm ein österreichischer Kabarettist diese Mode in dem Lied "Rababzibap" aufs Korn. Er war promovierter Jurist und Germanist, seine große Liebe galt aber dem höheren Blödsinn. Oft trat er im Tandem mit Gerhard Bronner auf. Er schrieb auch den Text zu dem Schlager "Da sprach der alte Häupling der Indianer". Zielführend ist hier der letzte Buchstabe aus seinem Vornamen.

R – Peter Wehle

4. Frage
Erfunden haben soll den Scatgesang angeblich Louis Armstrong. Laut Legende fiel ihm im Jahr 1926 während einer Aufnahme im Studio der Text vom Notenständer. Um die Aufnahme nicht zu ruinieren, lautmalte sich Armstrong kurzerhand durch den Rest des Liedes. Zwanzig Jahre später bekam dann das Lied mit dem Titel "Zip-a-Dee-Doo-Dah" aus dem Film "Song of the South" einen Oscar. Der wird wegen seiner aus heutiger Sicht rassistischen Darstellungen nicht mehr gezeigt. Die Frage zielt auf den Produzenten dieses zweifelhaften Streifens, in dem reale mit Animationsszenen gemischt sind. Der zweite Buchstabe aus dem Familiennamen des am 5. Dezember 1901 in Chicago geborenen Trickfilmzeichners und Filmproduzenten bringt Sie der Lösung einen Schritt näher.

I – Walt Disney

5. Frage
Zu Musik Nummer fünf suchen wir gleich zwei Sängerinnen. Die eine ist eher für ihr politisches Engagement bekannt, die andere für ihre poetischen Texte. 1974 sangen die beiden auf dem Album "Gracias A La Vida" in dem Lied "Dida" aber nur dieses eine sinnfreie Wort. Im Jahr darauf nahm die beiden das Lied für das Album "Diamonds and Rust" noch einmal auf. Den benötigten Buchstaben finden Sie im bekannten Vornamen der einen wie der anderen Sängerin an zweiter Position.

O – Joan Baez / Joni Mitchell

6. Frage
The Police hatten wir in der 2814. Ausgabe in der Sendung, weshalb ihr Klassiker "De doo doo doo de dah dah dah" in der Sendung von Juliana Hatfield interpretiert wird. Und wer beschrieb in diesem Lied seine Sprachlosigkeit? Der erste Buchstabe aus dem Künstlernamen dieses Mannes, also des Sängers und Bassisten von The Police, ist der letzte des diesmal gesuchten Rätselbegriffs.

SSting

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