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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 02.01.2015

Smartphone-Generation Radio und TV ohne Jugend?

Moderation: Ernst Rommeney

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Eine Sammlung von Fernsehgeräten, Radios und Radioweckern aus den Anfängen der Unterhaltungsindustrie (picture alliance / dpa / Farnsworth)
Fernsehgeräte, Radios und Radiowecker aus den Anfängen der Unterhaltungsindustrie: So sah mal die Moderne aus . (picture alliance / dpa / Farnsworth)

Hat das Internet den klassischen Medien den Rang abgelaufen? Woher beziehen Jugendliche und junge Erwachsene ihre Informationen? Was erwarten sie vom öffentlich-rechtlichen Radio und Fernsehen? Wir haben Schülerinnen, Schüler und Studierende nach ihren Wünschen gefragt.

Warum bieten ARD, ZDF und Co. bislang so wenig Inhalte für junge Menschen?
Können sie junge Programme auf Augenhöhe machen?
Welche Rolle spielt die Interaktivität und woher beziehen Leute zwischen 14 und 30 Jahren ihre Informationen?
Hat das Internet den klassischen Medien den Rang abgelaufen?
Wie reagieren die Sender auf die Smartphone-Generation? 

Viele öffentlich-rechtliche und einige private Sender in Deutschland werden von zu wenigen jungen Menschen geschaut und gehört. Im Fernsehen gibt es für Kinder bis 13 Jahre das Angebot vom "Kinderkanal" und dann lange nichts.

Im Radio haben sich – auch durch Privatanbieter - zahlreiche Jugendwellen etabliert. Alle kämpfen um die Gunst der 14- bis 29-Jährigen. Im Herbst 2014 hat sich die Politik nach langer Diskussion entschieden: ARD und ZDF sollen ein Onlineangebot für junge Menschen auf den Weg bringen. Dafür werden bisherige digitale Spartenangebote eingestellt.

Darüber diskutieren Medienmacher mit Mediennutzern:
- Sebastian Voigt, Programmchef des Jugendsenders "98.8 Kiss FM"
- Sarah Weiss, SWR, Referentin des Fernsehdirektors
- Mark Heywinkel, Medienjournalist
- Schülerinnen und Schüler der Sophie-Scholl-Oberschule, Berlin 
- Studierende der Freien Universität Berlin 

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