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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 16.04.2012

Sie liefern nicht mehr

Protokoll des Niedergangs der FDP

Von Wolf-Sören Treusch

FDP-Chef Philipp Rösler und NRW-Spitzenkandidat Christian Lindner (dapd / Michael Gottschalk / Franka Bruns)
FDP-Chef Philipp Rösler und NRW-Spitzenkandidat Christian Lindner (dapd / Michael Gottschalk / Franka Bruns)

September 2011, Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Die Freien Demokraten erreichen gerade mal 1,8 Prozent der Wählerstimmen, ein historischer Tiefschlag. Von den 18 Prozent, die sie zu Beginn des Jahrtausends als Ziel proklamiert hatten, sind sie Lichtjahre entfernt.

Januar 2012, Dreikönigstreffen in Stuttgart: Während Parteichef Rösler über Wachstumsstrategien philosophiert, kündigt die CDU die Regierungskoalition im Saarland auf. Begründung: Die FDP sei nicht mehr regierungsfähig.

Seitdem erlebt die staunende Öffentlichkeit die Selbstdemontage der Liberalen, die sich dennoch am 21. April ein neues Grundsatzprogramm geben wollen. Wolf-Sören Treusch zeichnet den Niedergang der Partei nach, die am längsten von allen deutschen Parteien an der Regierung war, und besucht zusammen mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Lars Lindemann liberale Stammtische und Parteiveranstaltungen.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat


Links:

Die Website des Abgeordneten Lars Lindemann
Zur Geschichte der FDP
Zur aktuellen Diskussion um das neue Grundsatzprogramm der FDP

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Auf einem Tisch stehen ein Wasserglas und eine Scheibe Brot mit Butter. (Imago / Westend61)

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