Feature, vom 14.09.2019, 18:05 Uhr

„Shared Heritage“ im Humboldt ForumHaus der Weißen Herren

Benin Büsten im Museum Dahlem (Lorenz Rollhäuser)
Benin Büsten im Museum Dahlem (Lorenz Rollhäuser)

Die Beniner Bronzen sind in deutschen ethnologischen Museen eine Attraktion. Dass sie 1897 von britischen Truppen aus dem heutigen Nigeria geraubt wurden, war lange kein Thema. Doch wo die Museen von "Shared Heritage" sprechen, reden Kritiker von "Raubkunst". Wem gehören die Bronzen wirklich? Kann "Shared Heritage" funktionieren? Und wie viel koloniale Arroganz steckt in der aktuellen Ausstellungsplanung? Der Autor reist in das Mutterland der Bronzen und spricht mit Kritikern und Kuratoren.

Bildergalerie des Autors zum FeatureDemonstration der Nachfahren der Herero und Nama in Berlin zur Wiedergutmachung für den VölkermordDie Gründungsintendanten Parzinger, MacGregor und Bredekamp mit der Kulturstaatministerin Monika GrüttersTheophilus Umogbai, Leiter des National Museum in Benin CityEine Bronzeschmiede in Benin CityDer neue Oba Ewuare II in seinem Palast in Benin CityLeopardenskulptur im Museum DahlemAbfotografierte Aufnahme aus dem Museum DahlemSchmiede in Benin-City


Haus der weißen Herren
Humboldt Forum, Shared Heritage und der Umgang mit dem Anderen
Von Lorenz Rollhäuser
Regie: der Autor
Mit: Nele Rosetz, Bernhard Schütz und Lorenz Rollhäuser
Ton: Andreas Narr
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017
Länge: 54'25
Eine Wiederholung vom 23.09.2017


Lorenz Rollhäuser, 1953 in Marburg geboren, schreibt und produziert seit vielen Jahren Radio-Features. Er lebt in Berlin. 2008 gewann er den Prix Europa für "Mutters Schatten" und 2014 den Ernst-Schneider-Preis für "Shoppen in China" (NDR/SWR 2013). "Kreuzberg von oben" (DKultur 2014) wurde ausgezeichnet mit dem Dokka-Preis). Zuletzt: "Eine Liebe zu Schwarz" (NDR 2017), "Painkillers" (NDR/Dlf 2018).

 

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