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Echtzeit | Beitrag vom 01.12.2018

Serie "Klassik drastisch"#15 Alexander Borodin - "Streichquartett Nr. 2"

Von Devid Striesow und Axel Ranisch

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Mit verschränkten Armen sitzen Devid Striesow und Axel Ranisch an einem Klavier. (Anja Schäfer/deutschlandradio)
Devid Striesow und Axel Ranisch reden heute über das Streichquartett. (Anja Schäfer/deutschlandradio)

Heute geht es um Liebe - und zwar um glückliche. Axel stellt den Komponisten Alexander Borodin und dessen 2. Streichquartett vor. Ein Werk, das ihm das Herz öffnet und ihn an selbst erlebte Szenen im Wohnzimmer seiner Großeltern erinnert.

Im Abitur begegnete Axel Ranisch seinem Idol Alexander Borodin im Chemiebuch. Denn eigentlich war dieser Chemieprofessor. Entsprechend lang saß er an seinen Sinfonien, die er nach Feierabend komponierte.

Borodin, geboren 1833, gehörte mit Modest Mussorgski und Nikolai Rimski-Korsakow unter anderem zur "Gruppe der Fünf", auch "das mächtige Häuflein" genannt, und propagierte eine nationalrussische Musik, die allein aus dem Volk kommen sollte. "Die autodidaktisch ist, selbstgemacht und aus dem Herzen kommt". 

Spaziergang durch Sankt Petersburg

Der Anfang seiner zweiten Sinfonie ist übrigens unser "Klassik drastisch"-Thema zu Beginn jeder Podcast-Episode! In dieser Folge geht es allerdings um ein anderes Werk Borodins: Sein zweites Streichquartett, das er seiner Frau gewidmet hat. Es beschreibt einen nächtlichen Spaziergang durch Sankt Petersburg im Hochsommer. Wie schön, dass auch Menschen mit einem sehr glücklichen Leben dies ab und an in Töne bannen!


Die Spotify-Playlist zu "Klassik drastisch"

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