Seit 22:03 Uhr Feature
Dienstag, 27.10.2020
 
Seit 22:03 Uhr Feature

Breitband | Beitrag vom 11.04.2015

SendungsüberblickZeit für neue Utopien

Die Themen der Sendung am 11. April 2015

Beitrag hören Podcast abonnieren

Die Idee verspricht nichts weniger als eine Revolution unserer heutigen Form von Vernetzung: Die Plattform Ethereum will mit einer Open-Source-Idee vom Web 3.0 ein anonymes, dezentrales und sicheres Netzwerk errichten. Über mehr als hundertausend verknüpfte Computer weltweit soll jede Art von Internet-Dienstleistung angeboten werden können, ohne einen eigenen Server betreiben zu müssen. Und diese Leistungen sollen genutzt werden können, ohne überwacht zu werden. Wie Ethereum genau funktioniert, erklärt Thomas Reintjes.

Das von einem Team um das Krypto-Wunderkind Vitalik Buterin entwickelte Konzept von Ethereum wurde mit mehr als 18 Millionen Dollar, dem drittgrößten Crowd-Funding-Erlös der Geschichte, belohnt. Wie bedeutend ist das Projekt tatsächlich und wie wird es von den Nutzern angenommen werden? Eine Einschätzung dazu gibt uns Stefan Ullrich, der Sprecher der Fachgruppe "Informatik und Ethik" der Gesellschaft für Informatik.

Auf zur nächsten Utopie: Dem #Akzelerationismus, einer Philosophie, die den Kapitalismus überwinden will. Und zwar schnellstmöglich. Anders als in Theorien, in denen die Entschleunigung romantisiert wird, wollen die neuen Protest-Philosophen den Kapitalismus nicht ausbremsen. Sie setzen dafür aufs Internet. Geht das überhaupt? Was haben Techno und Marx damit zu tun? Wir fragen den Philosophen Armen Avanessian.

Nach den Medien und Meinungen mit Teresa Sickert geht es punkig weiter mit einer Hommage an die Science-Fiction-Serie "Max Headroom". Laf Überland über ein 80er-Jahre Pop-Phänomen, das alles Schöne mit allem Furchtbaren dieser Dekade vereinte.

Moderation: Vera Linß und Marcus Richter
Redaktion: Jana Wuttke und Teresa Sickert
Netzmusik: Marcus Richter
Web: Nora Gohlke

Bild: Uhr von Urban Kalbermatter auf Flickr, CC BY

Breitband

Corona-Warn-AppMehr als nur ein “Nice-to-have”
Das Corona-Warn-App Ikon auf einem Smartphone Display (Symbolbild). (picture alliance / NurPhoto / Jakub Porzycki)

Einen "zahnlosen Tiger" nannte Markus Söder die Corona-Warn-App: Seit ihrer Einführung wird die App immer wieder kritisiert. Doch trotz ihrer Schwächen könnte sie noch sehr wichtig werden, sagt Christina Berndt von der Süddeutschen Zeitung.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur