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Breitband | Beitrag vom 13.09.2014

SendungsüberblickVorsicht, Ironie!

Die Themen der Sendung am 13. September 2014

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Ironie ist das Salz wie Koriander in der Suppe: Man schmeckt sie ihn erst, wenn man den Löffel schon im Mund hat. Doch weil Geschmäcker verschieden sind, kommt die Ambivalenz nicht immer rüber. Wohl auch deshalb erfreuen sich im Netz die Zwinkersmileys wachsender Beliebtheit. Der niedliche Wink mit dem Zaunpfahl könnte erst der Anfang sein. Das soziale Netzwerk Facebook möcht nun auch Satire eindeutig kennzeichnen.

Wer die Spannung zwischen Gesagtem und Gemeintem nicht mehr selbst erkennen muss, bekommt Ironie in Light-Version serviert. Steuern wir auf eine postironische Zukunft zu? Brauchen wir eine Distanzierung von der alles durchdringenden Dauerironie? Ist ein Leben ohne Ironie überhaupt vorstellbar? Wir sprechen mit dem Journalisten Dirk von Gehlen.

Unser Reporter Moritz Metz macht lieber gleich richtig ernst. Medienkünstler Aram Bartholl stellt ihm die nötige Hardware zur Verfügung, damit Moritz seine Festplatte ein für allemal und unwiderbringlich zerstören kann. Ironie der Geschichte: Das ist Kunst.

Nach den Meldungen der Woche mit Tim Wiese erklärt IT-Journalist Peter Welchering, wie man Propaganda-Videos auf Echtheit überprüft. Und Bettina Conradi hat Freude am Fragment: Sie stellt Vpeeker vor, eine Art Chatroulette für Vines 6-Sekunden-Videos.

Moderation: Christian Grasse und Teresa Sickert
Redaktion: Jana Wuttke

Bild: Irony von Humphrey King, CC-BY-SA auf Flickr

Breitband

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