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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 02.02.2018

SeitenwechselWenn Journalisten sich als Schriftsteller betätigen

Von Michael Meyer

(picture-alliance/ dpa/dpaweb / Kosmicki)
Der US-Autor Hunter S. Thompson (picture-alliance/ dpa/dpaweb / Kosmicki)

Wenn Journalisten ins Schriftstellerfach wechseln, ist dies nicht ohne Tücken. Geht es doch um eine längere Form, einen anderen Stil und um Fiktionalisierung.

Schon Fontane wechselte die Seiten, die Vertreter des New Journalism wie Truman Capote, Hunter S. Thompson oder Norman Mailer taten es ebenfalls, aber auch hierzulande Autoren wie Christian Kracht und andere. Sie alle sind Journalisten, die ins Schriftstellerfach gewechselt sind und Romane, Novellen und Kurzgeschichten veröffentlichen.

Dieser Seitenwechsel ist nicht ohne Tücken: Schließlich muss man für die lange Form des Romans eine ganz andere Erzählperspektive einnehmen, und auch stilistisch müssen Journalisten umdenken. Wie gehen sie dabei vor, welche Rolle spielt die Recherche und welche Vorbilder haben sie?

Über Erfahrungen beim Verfassen literarischer Texte

Nicht immer gelingt der Seitenwechsel, doch in manchen Fällen schreiben Journalisten vielleicht sogar die interessanteren Geschichten. Eine Reihe von Journalistinnen und Journalisten sprechen in der Sendung über ihre Erfahrungen beim Verfassen literarischer Texte.

Das Manuskript zur Sendung finden Sie hier zum Download.

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