Donnerstag, 16.08.2018
 

Sein und Streit | Beitrag vom 19.06.2016

Sein und Streit - die ganze SendungWelche und wie viele Flüchtlinge sollen wir aufnehmen?

Moderation: Simone Miller

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Flüchtlinge auf einem Schiff der italienischen Marine. (dpa-Bildfunk / Ciro Fusco)
Wenn sich aber Millionen von Menschen in einer verzweifelten Lage befinden, welche Pflicht tragen wir dann? (dpa-Bildfunk / Ciro Fusco)

Jemandem in einer Notlage zu helfen, empfinden wir als Selbstverständlichkeit, als Pflicht sogar. Wenn sich aber Millionen von Menschen in einer verzweifelten Lage befinden, welche Pflicht tragen wir dann? Und wer ist dieses 'wir'?

Mit dem Philosophen Stefan Gosepath diskutiert Simone Miller über die moralphilosophische Frage, welche und wie viele Flüchtlinge aufgenommen werden sollten; wie Hilfe global organisiert werden könnte und ob das moralisch Richtige dem sozial Verträglichen entgegensteht.


Außerdem in der Sendung:

Kleine Leute, große Fragen: Vor-Freude und Nach-Freude, was ist schöner? Das wollte Gerd Michalek von unseren jungen Philosophinnen und Philosophen wissen.


Ein Drittel der Menschheit kann die Milchstraße nicht mehr sehen - so sehr überstrahlt das Licht der Erde den Nachthimmel. Im Philosophischen Wochenkommentar denkt Arno Orzessek darüber nach, was das Verschwinden der Sterne für unser Denken bedeutet: 

Sterne und ihre Wirkung auf Denker - Unerleuchtete Philosophen
(Deutschlandradio Kultur, Sein und Streit, 19.06.2016)


Erst die Silvesternacht in Köln, jetzt die Fälle Gina-Lisa Lohfink und Brock Allen Turner. Was bleibt ist die schmerzhafte Gewissheit: das Strafrecht schützt Opfer von sexueller Gewalt nicht oder nur ungenügend. Wie also müssten die Kriterien aussehen, um einvernehmlichen von gewalttätigem Sex besser unterscheiden zu können? Sophie Elmenthaler mit philosophischen Perspektiven auf die Frage nach sexueller Gewalt.


Und unsere Drei Fragen beantwortet in dieser Woche der Pianist und Musikwissenschaftler Jascha Nemtsov.

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