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Sein und Streit | Beitrag vom 28.01.2018

Sein und Streit – die ganze SendungLeben wir in einer Scham-Gesellschaft?

Moderation: Simone Rosa Miller

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Grafik: Mensch, festgezurrt im Pranger (imago stock&people)
Ein Mensch am Pranger: Die Formen der sozialen Scham haben sich in der digitalisierten Mediengesellschaft verändert. (imago stock&people)

Die Macht der Demütigung: Wir sprechen mit der Historikerin Ulrike Frevert über Cybermobbing, die #MeToo-Debatte und Schmähgedichte. Christian Berndt beschäftigt sich mit der Geschichte der Sexualmoral – unter dem Blickwinkel der Philosophie.

Der öffentliche Pranger - Warum ist die Macht der Scham so gewaltig?

Cybermobbing, #MeToo-Pranger, Dschungelcamp und Schmähgedichte – unsere Mediengesellschaft lässt kaum eine Gelegenheit aus, Menschen öffentlich zu demütigen. Kaum ein anderes Gefühl ist allerdings so unerträglich wie das der sozialen Scham. Warum also beschämen wir andere, was hat die #MeToo-Debatte mit Scham zu tun und wie durchbrechen wir die Macht der Scham? Darüber denken wir gemeinsam mit der Historikerin Ute Frevert nach.

Die Historikerin Ute Frevert im Deutschlandradio-Funkhaus in Berlin. (Deutschlandradio/Maurice Wojach)Die Historikerin Ute Frevert im Deutschlandradio-Funkhaus in Berlin. (Deutschlandradio/Maurice Wojach)

Davos 1929 und 2018 - Warum der Mensch mehr ist als ein homo oecomicus

Die verschneiten Berge von Davos boten auch dieses Jahr eine prächtige Kulisse für das Weltwirtschaftsforum. Davos ist aber viel mehr als das: 1929 fand dort eine legendäre philosophische Kontroverse zwischen Ernst Cassirer und Martin Heidegger statt. In seinem Philosophischen Wochenkommentar erkennt Wolfram Eilenberger mahnende Parallelen zwischen 1929 und 2018: Den Menschen nur als homo oeconomicus zu verstehen, verengt unser Denken auf gefährliche Weise.

Der Publizist und Philosoph Wolfram Eilenberger im Juni 2017 auf der  phil.COLOGNE, dem internationalen Festival der Philosophie in Köln (picture alliance / Horst Galuschka/dpa)Der Publizist und Philosoph Wolfram Eilenberger auf der phil.COLOGNE, dem internationalen Festival der Philosophie in Köln (picture alliance / Horst Galuschka/dpa)

"Das Wunder der Liebe" - Kleine Philosophie der Sexualmoral

Vor 50 Jahren kam Oswalt Kolles Aufklärungsfilm "Das Wunder der Liebe" in die Kinos und hat mit bis dahin ungesehener Freizügigkeit ein Millionenpublikum verführt, sogar die sogenannte "Sexwelle" ins Rollen gebracht. Die hat auch die Philosophie ins Nachdenken gebracht. Christian Berndt mit einer kleinen Geschichte der Sexualmoral.

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