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Sein und Streit | Beitrag vom 20.05.2018

Sein und Streit – die ganze SendungGeht denken besser im Gehen?

Moderation: Christian Möller

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Menschen gehen am Uferweg im Berliner Stadtteil Steglitz-Zehlendorf spazieren. (imago / Stefan Zeitz)
Schon in der Antike wurde das Gehen mit dem Denken in Verbindung gebracht. (imago / Stefan Zeitz)

Kant konnte nicht ohne seinen Fünf-Uhr-Spaziergang. Rousseau wollte gleich gar nicht ins Studierzimmer. Und unsere ersten Vorfahren haben erst als Zweibeiner so richtig Gehirnschmalz bekommen. Geht Denken also eigentlich nur in Bewegung?

Über das Verhältnis von Denken und Bewegung sprechen wir mir dem Philosophen Kurt Bayertz – natürlich im Gehen, bei einem Spaziergang durch den Münsteraner Schlossgarten. Wir fragen ihn auch: Denken wir heute anders über das Gehen als früher? Und was heißt es für unser Denken, wenn wir uns in Zukunft immer weniger auf zwei Beinen bewegen? 

Die philosophische Flaschenpost: Nietzsche in Bewegung

"Das Sitzfleisch ist eine Sünde wider den heiligen Geist!". Davon jedenfalls war Friedrich Nietzsche überzeugt. Was steckt dahinter? Der ganze Nietzsche – und ein Plädoyer gegen den Elfenbeinturm, meint der Kulturwissenschaftler Philipp Felsch in unserer philosophischen Flaschenpost.

Im philosophischen Wochenkommentar schreibt Florian Goldberg darüber, wie wir mit dem aktuellen Weltspektakel umgehen können. 

Mehr zum Thema

Peter Handkes Tagebücher - Einer, der selbst im Gehen schreibt
(Deutschlandfunk Kultur, Fazit, 18.10.2017)

Friedrich Nietzsche - Wucht und Wirkung eines streitbaren Denkers
(Deutschlandfunk Kultur, Sein und Streit, 25.06.2017)

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(Deutschlandfunk, Wissenschaft im Brennpunkt, 23.10.2016)

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