Seit 01:05 Uhr Tonart
Freitag, 06.08.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart

Sein und Streit | Beitrag vom 21.01.2018

Sein und Streit - die ganze SendungFinanzkrise 2008 revisted

Moderation: Christian Möller

Die Warenterminbörse New York Mercantile Exchange (Nymex) in New York City.  (imago/UPI Photo)
Die Warenterminbörse New York Mercantile Exchange (Nymex) in New York City. (imago/UPI Photo)

Vor 10 Jahren brach eine weltweite Finanzkrise aus. Haben wir daraus gelernt? Wer hat davon profitiert? Wir sprechen darüber mit dem Kulturwissenschaftler Joseph Vogl und anderen Experten. Außerdem schaut Xaver Römer in seinem Philo-Poem auf Sprachbilder der Finanzkrise.

Warum hat niemand die Finanzkrise 2008 vorhergesehen? Und was haben die philosophischen Grundlagen der Ökonomie selbst damit zu tun? Diese Fragen diskutieren wir mit dem Literatur- und Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, der der Wirtschaftswissenschaft ein theologisches Denken attestiert.

Philo-Poem: Marktmetaphern - von Heuschrecken und Platzhirschen

Xaver Römer nimmt mit seiner lyrischen Metaphern-Sammlung Sprachbilder der Finanzkrise in den Blick.

Bilanz der Finanzkrise: Wer hat gelitten, wer profitiert?

Hat sich die deutsche Wirtschaft wirklich von der Finanzkrise erholt? Anna Seibt hörte sich auf der Straße um, befragte Experten. In Ihrem Beitrag berichtet sie über Gewinner und Verlierer der Krise.

Außerdem in der Sendung:

Philosophischer Wochenkommentar: 
Warum uns die Politik eine Regierung schuldet

Deutschland hat nach wie vor eine geschäftsführende Regierung. Dies ist zwar rechtlich unproblematisch und wäre sogar über viele Jahre möglich. Zum Kernstück der Demokratie gehören jedoch die Wahlen, und damit der Wille des Volkes. Dass sich die Verhandlungen lange hinziehen kann nicht im Sinne der Wähler sein. Dieter Thomä kommentiert.

Mehr zum Thema

Andrew Sayer: "Warum wir uns die Reichen nicht leisten können" - Der Zorn auf die Wohlhabenden
(Deutschlandfunk Kultur, Lesart, 20.01.2018)

Ist die Demokratie ein Auslaufmodel? - Der indiskrete Charme der Autokratie
(Deutschlandfunk Kultur, Wortwechsel, 12.01.2018)

Zukunft von Sparkassen - Filiale ade
(Deutschlandfunk, Hintergrund, 08.01.2018)

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Religionen

Schicksal und ReligionDie dunkle Macht
Eine Hand streckt sich in Richtung Horizont und Sonnenlicht. (Unsplash / Marc Olivier Jodoin)

Fatum, Kismet, Fortuna, Karma – das Schicksal kommt mit vielen Namen und bleibt doch schwer fassbar. Jedes Leben ist schicksalhaft, angefangen mit dem Ort der Geburt. Die Religionen haben einen ganz unterschiedlichen Umgang mit dieser Größe. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur