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Plus Eins | Beitrag vom 26.03.2021

Schwanger in der PandemieBitte nicht allein in den Kreißsaal

Moderation: Utz Dräger

Eine hochschwangere Frau steht vor einem Spiegel. (Illustration) (Imago / fstop Images / Malte Mueller)
Schwanger in der Pandemie: Wäre doch schön, wenn auch andere den Babybauch sehen könnten. (Imago / fstop Images / Malte Mueller)

Die Hebamme kommt mit Maske, das Schwangerschaftsyoga findet digital statt – und bei den Ultraschalluntersuchungen muss der Kindsvater draußen warten. Ihre erste Schwangerschaft hatte sich Catharina Weule vollkommen anders vorgestellt.

Viele Schwangere empfinden es als übergriffig, wenn ihnen ungefragt der Kugelbauch getätschelt wird. Das war vor Corona. Plus-Eins-Lieblingsgästin Catharina Weule würde sich wünschen, dass enge Freunde und die Familie ihren Bauch zumindest mal analog zu sehen bekämen. Doch ihre Schwangerschaft kann sie nur sehr begrenzt mit anderen teilen. Sogar ihr Mann ist oft außen vor: Die Hygienemaßnahmen erlauben es zum Beispiel nicht, dass er beim Ultraschall dabei ist. Den Gedanken, ihm könne auch der Zutritt zum Kreißsaal verwehrt werden, lässt Catharina gar nicht erst zu. Es sind derzeit besondere Umstände, um in anderen Umständen zu sein.

Mit der Schwangerschaft und dem ersten Kind geht auch ein Lebensabschnitt zu Ende - einer, in dem Catharina nur für sich zuständig war. Und sich unter anderem auf einer Indonesienreise in lebensgefährliche Situationen brachte. Das wusste sie natürlich noch nicht, als sie sich mit dem Anfänger-Tauchschein in der Tasche vor Bali auf Mantarochen-Suche begab und sich plötzlich in einem veritablen Abenteuer wiederfand. Inklusive Todesangst und Bananen, die ihr durch Gitterstäbe gereicht wurden.

Wieso fällt es uns oft so schwer, Dinge loszulassen? Das fragen wir in unserer Rubrik "Die Antwort" - nicht nur anlässlich des Frühjahrsputzes - die Aufräumexpertin Gunda Borgeest. Sie weiß: Zwischenlagern im Keller ist gefährlich, denn meistens bleiben die aussortierten Sachen für immer da. Ein echtes Gefühl der Befreiung kann sich aber erst einstellen, wenn wir uns für immer von ihnen verabschieden. Unsere Expertin für kleine und große Abschiede gibt handfeste Tipps, wie das Loslassen gelingt. 

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