Seit 17:05 Uhr Studio 9

Freitag, 14.12.2018
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 17.10.2011

"Schwärmt aus!"

Chinesische Unternehmen auf Einkaufstour in Deutschland

Von Caspar Dohmen

Podcast abonnieren
Chinesische Investoren sind an deutschen Unternehmen interessiert. (AP)
Chinesische Investoren sind an deutschen Unternehmen interessiert. (AP)

Als China 2001 der Welthandelsorganisation WTO beitrat, rief die chinesische Regierung die Strategie "Zou Chu Qu" ("Schwärmt aus!") aus. Seitdem gehen die Unternehmen auf Einkaufstour, sichern sich Minen, Land oder Unternehmen.

In letzter Zeit schauen sie öfter in Deutschland vorbei auf der Suche nach Markennamen und Technik "Made in Germany". Im Juli hat erstmals eine chinesische Firma einen börsennotierten deutschen Konkurrenten übernommen: Lenovo, ein Unternehmen, das einer Holding gehört, die unter der Kontrolle der Chinesischen Akademie der Wissenschaften steht, führt jetzt beim Elektronikhändler Medion Regie.

Deutsche Medien warnen schon vor einer chinesischen Invasion. Sind die Sorgen berechtigt? Welche Interessen verfolgen die Chinesen? Was bedeutet dies für die deutsche Wirtschaft? Caspar Dohmen hat sich auf die Suche nach Antworten begeben und mit Unternehmern, Beschäftigten, Experten und Politikern gesprochen.

Links bei dradio.de
"Unheilige Allianz" zwischen Politik und Finanzwelt
Chinesische Umweltschützer wehren sich gegen Gift aus Unternehmen
Kahn-Ackermann: China lässt sich "durch nichts und niemanden beeindrucken"

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Texformat

Bitte schicken Sie Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik und Ihr Lob an unsere e-mail Adresse: zeitfragen@dradio.de

Zeitfragen

StarkregenWie sich Städte wappnen
Ein Auto fährt in Oranienburg in Brandenburg über eine nach Starkregen völlig überflutete Kreuzung während Fußgänger durch das Wasser waten, aufgenommen 2017. (picture alliance / Helge Treichel/dpa-Zentralbild/dpa)

Forscher sagen für Deutschland langfristig trockenere Sommer mit steigenden Temperaturen voraus – und ein deutlich höheres Schadensrisiko bei Starkregen. Mit Computersimulationen versuchen Städte dem vorzubeugen.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur