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Donnerstag, 28.10.2021
 
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Kulturnachrichten

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Schriftstellervereinigung PEN wählt Präsidium neu

Die Schriftstellervereinigung PEN Deutschland wählt am 26. Oktober ein neues Präsidium. Die seit 2017 amtierende Präsidentin Regula Venske stellt sich nicht zur Wiederwahl, teile die Organisation in Darmstadt mit. Venske bleibt aber Mitglied des Boards von PEN International. Das deutsche PEN-Zentrum ist eine von weltweit mehr als 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am 26. und 27. Oktober in der Frankfurter Paulskirche statt, erstmals seit Pandemiebeginn wieder als Präsenzveranstaltung.

Microsoft schließt Linkedin in China

Der US-Konzern Microsoft schließt sein Karrierenetzwerk Linkedin in China. Zur Begründung wurde auf ein „herausforderndes Betriebsumfeld“ und strengere Richtlinien in dem Land hingewiesen. Linkedin war 2014 mit einer eingeschränkten Sonderversion in China an den Markt gegangen. Dazu unterwarf sich das Netzwerk den Beschränkungen der Behörden für Online-Plattformen. Microsoft kündigte zugleich eine neue Karriereplattform für China namens Injobs an. Diese wird keine Feeds zu sozialen Aktivitäten enthalten. Nutzer werden auch keine Posts oder Artikel teilen können.

Banksys Schredder-Werk erneut versteigert

Gut drei Jahre nach seiner teilweisen Zerstörung ist das halb geschredderte Banksy-Werk "Love is in the Bin" für 16 Millionen Pfund (18,89 Millionen Euro) plus Gebühren versteigert worden. Damit erzielte das Bild am Donnerstagabend bei Sotheby's in London deutlich mehr als den geschätzten Preis von bis zu sechs Millionen Pfund. Der neue Eigentümer des Werks wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Eine europäische Sammlerin hatte das Bild im Oktober 2018 für rund 1,1 Millionen Pfund ersteigert. Direkt im Anschluss schnitt ein versteckter Schredder den unteren Teil des Bildes in Streifen. Banksy, dessen Identität unbekannt ist, bezeichnete die überraschende Aktion als eine Kritik am Kunstmarkt.

US-Autoren erhalten "Buxtehuder Bullen" im November

Die US-amerikanischen Preisträger des deutschen Jugendbuchpreises "Buxtehuder Bulle" kommen nach Deutschland, um die Auszeichnungen persönlich entgegenzunehmen: Wendelin Van Draanen wird für ihr Buch "Acht Wochen Wüste" als 49. Preisträgerin geehrt, Alan Gratz bekommt für seinen Roman "Vor uns das Meer" den 50. "Bullen", wie die Stadt Buxtehude am Donnerstag mitteilte. Die Preisverleihung ist für den 11. November geplant. Die mit 5.000 Euro und einer Stahlplastik in Form eines Bullen dotierte Auszeichnung feiert in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum. Sie zählt zu den wichtigsten deutschen Jugendbuchpreisen. Der Preis wird in Buxtehude bei Hamburg jährlich für das beste in deutscher Sprache veröffentlichte erzählende Jugendbuch des jeweiligen Vorjahres verliehen.

Niederländer Geert Mak erhält Aachener Karlsmedaille

Dem niederländischen Historiker Geert Mak wird am Freitag in Aachen die Karlsmedaille für europäische Medien verliehen. Der 74 Jahre alte Publizist wird im Krönungssaal des Aachener Rathauses für seine langjährige Arbeit über Europa ausgezeichnet. Er sei ein Mahner und "Wettermann" für die europäische Sache, heißt es in der Begründung der Zuerkennung. Die Laudatio hält der Vorsitzende der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung und ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz. Der nicht dotierte Medienpreis wird seit dem Jahr 2000 im Umfeld der Karlspreis-Feierlichkeiten verliehen.

Nationaler Schauspiel- und Veranstaltungstag in Italien

Als Folge der Covid-19-Pandemie führt Italien einen Nationalen Tag des Schauspiels und der Aufführung ein. Der erste gesetzliche Nationaltag dieser Art findet am 24. Oktober statt, beschloss das italienische Parlament. Kulturminister Dario Franceschini begrüßte die Entscheidung. Der durch die Pandemie verursachte Verlust der darstellenden Künste - finanziell und emotional - lasse sich damit nicht wettmachen, aber es sei eine Hilfestellung in der Zeit der Wiederöffnung. Theater und Kinos dürfen in Italien seit Anfang des Monats ihre Ränge wieder nahezu voll belegen. Voraussetzung ist der in Italien weit verbreitete Green Pass, der eine erste Impfdosis, einen aktuellen Test oder eine Genesung belegt. Darüber hinaus muss sich die jeweilige Region in der sogenannten weißen Zone befinden, also eine niedrige Zahl an Covid-19-Infektionen vorweisen.

Grünes Gewölbe: Ein Haftbefehl aufgehoben

Im Verfahren wegen des Juwelendiebstahls aus dem Dresdner Grünen Gewölbe hat das Landgericht Dresden den Haftbefehl gegen einen der sechs Tatverdächtigen aufgehoben. Anders als Amtsgericht und Staatsanwaltschaft sieht es derzeit keinen dringenden Tatverdacht gegen den 23-Jährigen aus Berlin. Frei komme der junge Mann deshalb nicht, sagte ein Sprecher. Er verbüße derzeit eine Jugendstrafe wegen seiner Tatbeteiligung am Goldmünzen-Diebstahl aus dem Berliner Bode-Museum. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob sie Beschwerde gegen den Beschluss einlegt.

Weltkulturerbe massiv vom Klimawandel bedroht

Das Weltkulturerbe ist nach Einschätzung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in einem bislang unterschätzten Ausmaß vom Klimawandel bedroht. Das Thema habe bisher zu wenig Beachtung gefunden, erklärte Generalsekretär Bonde in Osnabrück. Der Klimawandel stelle für rund ein Drittel des Unesco-Weltnaturerbes eine massive Bedrohung dar. Auch in Deutschland litten bedeutende Bauwerke, Kunstobjekte in Kirchen und Schlössern sowie alte Baumbestände in historischen Parks unter Hitzesommern, anhaltender Trockenheit und Starkniederschlägen. Laut der Stiftung wollen der Internationale Rat für Denkmalpflege, die Unesco und der Weltklimarat Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen erarbeiten.

Angela Merkel mit spanischem Karlspreis ausgezeichnet

Bundeskanzlerin Merkel ist in Spanien für ihr langjähriges europäisches Engagement mit dem renommierten Europapreis Karl V. - dem sogenannten spanischen Karlspreis ausgzeichnet worden. Überreicht wurde er von König Felipe. In der Begründung der Jury hieß es, die Bundeskanzlerin sei stets eine "unerschütterliche Verfechterin des europäischen Integrationsprozesses und der wichtigen strategischen Rolle Europas auf der internationalen Bühne" gewesen. Die Zeremonie fand im Kloster Yuste in der Region Extremadura statt. In ihrer Dankesrede appellierte Merkel an den gemeinsamen Einsatz für die europäischen Werte, warb für "aufrichtigen Dialog", Kompromissfähigkeit und einen "langen Atem". Europa sei nur so stark wie es einig sei und Frieden und Freiheit seien alles andere als selbstverständlich. Sie müssten geschützt und verteidigt werden. Der Prozess der europäischen Einigung sei niemals abgeschlossen, sondern eine "stetige Fortentwicklung", betonte sie. Für die Zukunft müsse Europa aber auch vorausschauender werten und seine Koordination verbessern.

Erstmals Daphne-Caruana-Galizia-Preis verliehen

Ein Team des Rechercheverbands Forbidden Stories ist für seine Enthüllungen über den Einsatz der Späh-Software "Pegasus" gegen Journalisten mit dem Daphne-Caruana-Galizia-Preis für Journalismus ausgezeichnet worden. Das Prgramm des israelischen Unternehmens NSO Group wurde benutzt, um mindestens 180 Journalisten aus allen Teilen der Welt und ihre Arbeit auszuspionieren. Für das Konsortium nahmen Sandrine Rigaud und Laurent Richard die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung des Europäischen Parlaments in Brüssel entgegen. Der Preis erinnert an die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia, die im Zusammenhang mit ihrer Korruptionsberichterstattung 2017 durch eine Autobombe getötet wurde. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr erstmals vergeben. Das Konsortium Forbidden Stories erhielt bereits andere internationale Auszeichnungen, unter anderem den Europäischen Pressepreis und den George Polk Award.

Donaueschinger Musiktage streamen zum Jubiläum

Die Donaueschinger Musiktage feiern mit der diesjährigen Ausgabe ihr hundertjähriges Bestehen. Von Donnerstag bis Sonntag werden 27 Uraufführungen, eine Ausstellung und acht Klanginstallationen gezeigt. Nur wenige Veranstaltungen würden nicht gestreamt, teilte der veranstaltende Südwestrundfunk mit. Ein Festakt zum Jubiläum eröffnet heute Nachmittag das Festival bei dem es u.a. neue Werke von Stefan Prins, Enno Poppe, Rebecca Saunders und Francesco Filidei zu hören gibt. Ein musikalischer Höhepunkt wird mit der Landschaftskomposition "DONAU/RAUSCHEN»" von Daniel Ott und Enrico Stolzenburg erwartet. Dabei soll ganz Donaueschingen von lokalen Musikgruppen und Kapellen aus den Anrainerländern der Donau zum Klingen gebracht werden.

Kölnisches Stadtmuseum zieht um

Das Kölnische Stadtmuseum hat seine Türen geschlossen und bereitet den Umzug in das ehemalige Modehaus Franz Sauer vor. Am neuen Standort werde sich das Museum ab Herbst 2022 offen, modern und barrierefrei präsentieren, kündigte die Stadt Köln an. Geplant sei eine innovative Dauerausstellung, die die Kölner Stadtgeschichte ganz neu in Szene setzen werde. Erstmals werde der Blick auch auf die Gegenwart der Domstadt gerichtet, hieß es. Daneben erhielten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das Museum mitzugestalten. Nach einem Wasserschaden 2017 musste die Dauerausstellung im historischen Zeughaus abgebaut werden, der Museumsbetrieb konnte nur noch auf den Sonderausstellungsflächen fortgesetzt werden. Aufgrund der desolaten baulichen Situation des historischen Gebäudes beschloss der Rat der Stadt Köln daraufhin den Umzug des Museums.

Kulturschaffende fordern Gedenkort für NSU-Opfer

Kulturschaffende in Chemnitz fordern einen Gedenkort für die Opfer der rechtsextremen Terrorzelle NSU und die Schaffung eines Dokumentationszentrums. Chemnitz sei neben Köln die einzige Stadt mit direktem NSU-Bezug, die noch keinen Gedenkort für die Opfer habe, sagte die Projektleiterin der Ausstellung "Offener Prozess", Hannah Zimmermann. Auch die Leiterin des Figurentheaters, Gundula Hoffmann, und der Dramaturg René Schmidt sprachen sich für einen solchen Gedenkort in der Kulturhauptstadt Europas 2025 aus. Im Rahmen des bundesweiten Projekts "Kein Schlussstrich!" zum NSU-Terror ist am 7. November eine Diskussionsrunde geplant, bei der über einen Gedenkort debattiert werden soll. Laut Zimmermann soll es 2022 eine Konzeptionsphase für ein Dokumentationszentrum geben und eine Machbarkeitsstudie ausgeschrieben werden. Dabei seien sowohl Chemnitz als auch Zwickau mögliche Standorte.

Absichtserklärung für Rückgabe von Benin-Bronzen

Deutschland und Nigeria haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die die Rückgabe von mehr als 1.000 aus dem ehemaligen Königreich Benin geraubte Bronzen 2022 an Nigeria vorsehen könnte. Diesen Schritt hätten eine deutsche Delegation und nigerianische Vertreter in Abuja gemacht, teilte Nigerias Informations- und Kulturminister Alhaji Lai Mohammed mit. Der Erklärung solle ein Abkommen zwischen beiden Ländern im Dezember folgen, so Mohammed. Bronzen aus dem Palast des damaligen Königreichs Benin sind in zahlreichen deutschen Museen zu finden. An den Gesprächen zur Vorbereitung für Rückgaben sind zunächst das Linden-Museum in Stuttgart, das Museum am Rothenbaum in Hamburg, das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln, das Völkerkundemuseum Dresden sowie das Ethnologische Museum Berlin beteiligt.

Neue Jury für deutsche Kulturresidenz Villa Massimo

Die Villa Massimo in Rom hat eine neue Jury. Kulturstaatsministerin Monika Grütters ernannte 14 Sachverständige in den Sparten "Bildende Kunst", "Architektur", "Musik" und "Literatur", wie die Bundesregierung mitteilte, darunter befinden sich Autor und Literaturkritiker Ijoma Mangold, die Künstlerin und Kunstprofessorin Karin Sander sowie der Komponist Gordon Kampe. Aufgabe der Jury ist es, qualifizierte Stipendiaten für die deutschen Kulturresidenzen im Ausland auszuwählen. Dazu zählen die Villa Massimo in Rom, die Casa Baldi in Olevano Romano, der Pallazzo Barbarigo des Deutschen Studienzentrums in Venedig und die Cité Internationale des Arts in Paris.

Irak bekommt Raubkunst aus den USA zurück

Die USA haben tausende gestohlene Ausgrabungsstücke an den Irak zurückgegeben. 2003 waren nach dem Sturz des Diktators Saddam Hussein zehntausende Artefakte von Plünderern aus dem Nationalmuseum in Bagdad und anderen Museen gestohlen worden. Viele davon wurden aus dem Land geschmuggelt und landeten durch Umwege in den USA. Unter den zurückgegebenen Stücken befindet sich sich auch eine berühmte Keilschrifttafel mit dem Gilgamesch-Epos, einem der ältesten Stücke Literatur in der Menschheitsgeschichte. Noch werden aber Tausende weitere Artefakte vermisst.

Internationale Spielemesse in Essen gestartet

Die internationale Spielemesse "Spiel21" ist heute in Essen an den Start gegangen. Bis Sonntag werden rund 1.000 Neuheiten bei Brett- und Gesellschaftsspielen vorgestellt. Die Messe ist weltweit die größte Publikumsveranstaltung für nicht-elektronische Spiele. Mehr als 600 Anbieter aus 42 Ländern werden erwartet. Nach dem Boom im Pandemiejahr 2020 sind die Umsatzzahlen für analoge Gesellschaftsspiele auch in diesem Jahr weiter kräftig gestiegen. 2020 hatte es nur eine Online-Ausgabe der Messe gegeben, nun findet sie unter strengen Hygienevorgaben wieder in Präsenz statt. Spielforscher Jens Junge forderte eine Aufwertung für das Kulturgut der Gesellschafts- und Brettspiele. Insbesondere Spiele, die relevante Themen und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreiften, gehörten als Lehr- und Forschungssammlungen wissenschaftlich aufgearbeitet in die Deutsche Nationalbibliothek, sagte der Leiter des Instituts für Ludologie an der SRH University Berlin der Deutschen Presse-Agentur.

Geschreddertes Banksy-Bild wird erneut versteigert

In London wird heute abend das Banksy-Kunstwerk erneut versteigert, das 2018 bei einer Auktion teilweise zerstört worden war - nach einem ferngesteuerten Signal, ausgelöst durch den Künstler selbst. Das Werk zeigt ein Mädchen, das einem herzförmigen Luftballon hinterherguckt und heißt heute "Love is in the bin", auf deutsch: Liebe ist im Eimer. Der Schätzpreis liegt laut dem Auktionshaus Sotheby's bei fünf bis sieben Millionen Euro. Vor drei Jahren hatte Sotheby's das Bild für eine Million Pfund versteigert - wenige Augenblicke, bevor ein im Rahmen eingebauter Schredder es überraschend zerfetzte. Kurz darauf bekannte sich Banksy zu der Aktion.

Youtube sperrt erneut #allesaufdentisch-Videos

Die Videoplattform Youtube hat zwei weitere Videos der umstrittenen Aktion #allesaufdentisch gelöscht. Als Grund wurde ein Verstoß gegen eine Unternehmensrichtlinie angeführt, in der es um Desinformation zur Corona-Pandemie geht. Damit sind derzeit insgesamt vier Videos der Aktion gelöscht. Die Internet-Videoaktion #allesaufdentisch, an der sich unter anderem auch die Schauspieler Volker Bruch und Wotan Wilke Möhring beteiligt hatten, wurde Ende September gestartet. In vielen Videos werden die Corona-Maßnahmen und die mediale Berichterstattung darüber verurteilt. Kritiker werfen den Machern vor, verschwörungsideologische Erzählungen zu bedienen.

Forderung nach Regulierung von Facebook & Co.

Nach den jüngsten Anschuldigungen der früheren Facebook-Managerin Frances Haugen gegen den Konzern haben sich Vertreter klassischer Medien erneut für eine stärkere Regulierung von Sozialen Medien und Plattformen ausgesprochen. ZDF-Chefredakteur Peter Frey sagte auf dem Evangelischen Medienkongress in Frankfurt, ideologische, spalterische sowie menschenverachtende Inhalte müssten von journalistischen Angeboten erkennbar getrennt werden. Facebook zum Beispiel sei ein Medienunternehmen und könne die Verantwortung nicht an die Behörden delegieren. Facebooks Public-Policy-Direktorin für Zentraleuropa, Julia Reuss, verwies dagegen darauf, dass es Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden sei, gegen strafbare Inhalte vorzugehen.

Irische Folklegende Paddy Moloney ist tot

Die irische Folk-Legende Paddy Moloney ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Das berichtet die BBC. Moloney spielte den irischen Dudelsack und war das einzige Mitglied der Band "The Chieftains", das ihr seit der Gründung 1962 angehörte. Später wurden die Musiker für ihre Interpretation irischer Folkmusik gemischt mit modernen Kängen weltbekannt. Der irische Präsident Michael D. Higgins würdigte Moloneys außergewöhnliche musikalische Fähigkeiten, die der irischen Musik weltweite Wertschätzung eingebracht hätten.

"Titane" ist Frankreichs Kandidat für Auslands-Oscar

Das Fantasy-Drama "Titane" geht für Frankreich ins Rennen um den Auslands-Oscar. Man sei sehr stolz, dass ein sehr außergewöhnlicher Film, Frankreich vertreten werde, erklärte Dominique Boutonnat, der Leiter der Auswahlkommission, in Paris. Der zweite Film der 37-jährigen Regisseurin Julia Ducournau hatte bereits auf dem Filmfestival in Cannes im Juli die Goldene Palme gewonnen. Der Film dreht sich um Frauen, Erotik und Autos, um eine Geschlechtsumwandlung und Vaterschaft und spielt auf ungewöhnliche Weise mit Klischees. Am 8. Februar werden die fünf Bewerber für den besten internationalen Film bekanntgegeben. Der Spielfilm "Ich bin dein Mensch" von Maria Schrader geht für Deutschland ins Rennen. Die Oscars werden am 27. März in Los Angeles verliehen.

Musiker Gil Ofarim erstattet Anzeige

Der Musiker Gil Ofarim hat bei der Münchner Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen den Mitarbeiter eines Leipziger Hotels erstattet, der ihn antisemetisch beleidigt haben soll. Zu den Details wolle sich Ofarim zurzeit nicht weiter äußern, teilte seine Managerin mit. Nun müsse man den Abschluss der Ermittlungen abwarten. Ofarim hatte in der vergangenen Woche in einem Video geschildert, dass ihn ein Hotelmitarbeiter aufgefordert habe, eine Kette mit dem Davidstern abzunehmen. Zu dem Vorfall liegen inzwischen mehrere Anzeigen vor. Der beschuldigte Hotelmitarbeiter hat Anzeige wegen Verleumdung erstattet. Er schildert die Vorkommnisse anders als der Künstler.

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Fazit

Fall Julian AssangeBedrohung der Meinungsfreiheit
Ein Plakat auf einem Fahrzeug in London mit der Forderung Julian Assange freizulassen. (imago images / Loredana Sangiuliano)

Die Berliner Akademie der Künste fordert die Freilassung des Wikileaks-Gründer Julian Assange. Sein Fall sei ein Versuch, Journalisten weltweit einzuschüchtern, glaubt Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel. Die Freiheit des Wortes sei bedroht.Mehr

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