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Literatur / Archiv | Beitrag vom 18.06.2017

Schriftstellerinnen und Schriftsteller ohne OrtWoanders leben, anders schreiben?

Von Nadja Küchenmeister

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Garten  (imago/ecomedia/robert fishman)
Notizblock in einem Garten (imago/ecomedia/robert fishman)

Die meisten Menschen haben in ihrem Leben mehr als einmal ihren Wohnort auf Dauer verlassen. Die einen freiwillig, die anderen nicht. Was bedeutet es für Schriftsteller, ins Ausland zu ziehen und einen Ort hinter sich zu lassen, der ihre Sprache, mithin die berufliche Identität geprägt hat?

Sind sie sich selbst ein Ort wie der deutsche Schriftsteller Michael Lentz, weil die eigentliche Heimat eines Schriftstellers die Literatur ist? Oder verändert der Ortswechsel das eigene Schreiben und also auch den Schriftsteller selbst?

Ist es vielleicht gar notwendig aufzubrechen und damit auszubrechen aus dem bisher gekannten Leben, um immer wieder aufs Neue der Schriftsteller zu werden, der man ist? Auskunft über ihre Auswanderung, über die Gründe dafür und die Erfahrungen, die sie an neuen Orten gemacht haben, geben die Schriftsteller Jan Koneffke, Dagmara Kraus, Saša Stanišić und Anne Weber.

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