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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 03.05.2019

Schriftsteller Günter HerburgerDer Marathonmann

Von Tobias Lehmkuhl

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Der Schriftsteller Günter Herburger (imago/Reinhard Kurzendörfer)
Immer rastlos unterwegs: der Schriftsteller Günter Herburger. (imago/Reinhard Kurzendörfer)

Günter Herburger schrieb Prosa, Gedichte, Drehbücher, Kinderbücher, bekannt wurde er vor allem durch seine antiautoritären "Birne"-Bücher. Anlässlich seines ersten Todestages lauschen wir seinen Erinnerungen an Kindheit, Lauferlebnisse und Bücher.

Man kann ihn sich kaum am Schreibtisch sitzend vorstellen: den Schriftsteller Günter Herburger. Er lief nicht nur Vulkane hoch, trabte durch Eis- und Sandwüsten, er kletterte auch das Ulmer Münster hinauf. Immer war er rastlos unterwegs.

Ein abenteuerliches Leben

Im Allgäu geboren, lebte der Sohn eines Tierarztes in München, Paris und Berlin, in Nordafrika und auf Ibiza. Laufend und schreibend durchquerte er mehr als ein halbes Jahrhundert. Füllte es mit seinen Romanen, Hörspielen, Gedichtbänden und nicht zuletzt mit einer fliegenden Glühbirne, die ein fast ebenso abenteuerliches Leben führt wie ihr Schöpfer.

Manchmal fragt man sich, ob für Günter Herburger dasselbe gilt wie für die Heldin seines Kinderbuches: "Birne kann alles". Günter Herburger erinnert sich hier an seine Kindheit, seine Lauferlebnisse und spricht über seine Bücher.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument und als barrierefreies Text-Dokument

(Günter Herburger starb am 3. Mai 2018. Aus Anlass seines ersten Todestages sendet Deutschlandfunk Kultur die Wiederholung eines Literatur-Features und Porträts des Schriftstellers vom 07.04.2017)

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