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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 25.12.2010

Schneller aufs Treppchen - oder in den Tod?

Risiko und Geschwindigkeit im Spitzensport

Von Marietta Schwarz und Jan-Christoph Kitzler

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Skeleton: eine rasante, aber auch gefährliche Sportart (AP)
Skeleton: eine rasante, aber auch gefährliche Sportart (AP)

"Ich bin ein Speed-Junkie", sagt die Skeleton-Pilotin Anja Huber. Doch mancher Sportler muss mit dem Leben bezahlen, wie der georgische Rodler, der bei den Olympischen Spielen in Kanada im Eiskanal tödlich verunglückte. Macht Geschwindigkeit wirklich süchtig nach mehr?

"Ich bin ein Speed-Junkie, ich bin süchtig nach Geschwindigkeit", sagt die Skeleton-Pilotin Anja Huber, die letztes Jahr bei den Olympischen Spielen im Eiskanal von Whistler Bronze gewann. In jenem Eiskanal raste damals auch ein georgischer Rodler in den Tod und sorgte für eine Diskussion, die sehr schnell wieder verstummte.

Das "Schneller!" macht nicht nur den Reiz vieler Disziplinen aus, es ist auch in manchen Bereichen zum Diktum geworden. Ohne Speed kein Risiko, kein Adrenalin, und damit auch keine Spannung beim Zuschauer. Und so häufen sich dramatische Unfälle, während die Entwickler weiter an noch besserem, noch schnellerem Gerät tüfteln. Macht Geschwindigkeit wirklich süchtig nach mehr?

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

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