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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 13.11.2013

Schafft den Nationalstaat ab!

Wie Weltkriegspilot Garry Davis nach 1945 die Weltbürgerbewegung erfand

Von Gabi Schlag und Benno Wenz

Garry Davis, Weltbürger Nummer Eins, am 30.5.1955 an Bord eines französischen Schiffes im Hafen von New York. Die US-Behörden verweigerten ihm die Einreise. (picture alliance / dpa)
Garry Davis, Weltbürger Nummer Eins, am 30.5.1955 an Bord eines französischen Schiffes im Hafen von New York. Die US-Behörden verweigerten ihm die Einreise. (picture alliance / dpa)

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sagt der ehemalige Bomberpilot den Nationalstaaten den Kampf an, denn nur diese seien Schuld am Krieg, glaubt er. Er erklärt sich zum Weltbürger und gibt für alle Gleichgesinnten Weltbürgerpässe heraus.

Weltweite Kommunikation ist heute selbstverständliche Realität. Wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen sind global. Nichtregierungsorganisationen agieren weltweit. Aber die herkömmliche Politik ist noch auf den alten Nationalstaat fixiert.

Das hat schon kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges einen Mann aufgeregt, der während des Krieges als Bomberpilot im Einsatz war. Der US-Amerikaner Garry Davis gründete deshalb eine Weltbürgerbewegung und hatte damit einen phänomenalen Erfolg.

Heute ist seine in Vergessenheit geratene Idee aktueller denn je.

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