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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 23.08.2017

Schaffenskrise in FrankreichDie Störung oder Wie Beckett die Maulwürfe vergiftete

Von Rainer Wieczorek

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 Eine Tuba liegt im Gras vor einem Baumstamm. (imago)
Die täglichen Übungen eines Tubisten machen einem jungen Studenten das Schreiben unmöglich. (imago)

Ein Stipendium soll einem jungen Mann ermöglichen, einen Essay über Samuel Becketts Schreib-Refugium in der französischen Provinz zu verfassen.

Der Anfang ist schnell gefunden, doch dann zieht im Haus gegenüber ein Tubist ein und beginnt, sein tägliches Übungspensum zu absolvieren. Es ist zum Verzweifeln, zum Lachen, zum Heulen – aber nicht zum Schreiben! Der Tubist jedoch bringt mehr zum Schwingen als die Nerven des Essayisten.

Bearbeitung: Matthias Baxmann und Ralph Gerstenberg
Regie: Gottfried von Einem
Mit: Jens Harzer und Burkhardt Klaußner
Musik: Max Murray
Ton: Holger Kliemchen
Produktion: MDR 2013
Länge: 53'06

Rainer Wieczorek, geboren 1956 in Darmstadt. Nach Musikalienhändlerlehre und Auftritten als Schauspieler und Musiker, Studium der Germanistik und Sozialpsychologie. Seit 1992 Gymnasiallehrer. Seine Erzählungen wurden mehrfach ausgezeichnet. Die "Tuba-Novelle" ist der zweite Band einer Trilogie von Künstlernovellen und Vorlage des Hörspiels "Die Störung". 2016 erschien sein Buch "Kreis und Quadrat".

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