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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 15.03.2012

Saarland vor der Wahl

Was kommt nach Jamaika?

Von Tonia Koch

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Am 25.3. entscheidet sich, ob Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) Regierungschefin im Saarland bleiben kann. (picture alliance / dpa / Becker & Bredel)
Am 25.3. entscheidet sich, ob Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) Regierungschefin im Saarland bleiben kann. (picture alliance / dpa / Becker & Bredel)

Anfang Januar platzte die erste Jamaika-Koalition auf Landesebene. Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte genug vom desolaten Koalitionspartner FDP und beendete das Bündnis mit Liberalen und Grünen.

Erst keimte noch die Hoffnung auf, dass die CDU mit der SPD eine Große Koalition eingeht, doch vor allem die SPD-Basis im Saarland pochte auf Neuwahlen, weil sie sich gute Chancen ausrechnet. Doch mit wem sollen die Sozialdemokraten koalieren? Mit dem ehemaligen SPD-Ministerpräsidenten Lafontaine, der wieder wie 2009 als Spitzenkandidat der Linken in den Wahlkampf zieht? Rot-rot ist für SPD-Partei- und Fraktionschef Heiko Maas ein rotes Tuch, diese Kombination steht auf der schwarzen Liste.

Den Grünen nehmen die Sozialdemokraten die "Jamaika-Entscheidung" immer noch übel. Unklar ist auch, wie die Grünen abschneiden werden, ob es überhaupt für Rot-Grün reichen würde. 2009 waren die Grünen bei etwas mehr als 5 Prozent gelandet. Daher könnte es sein, dass es im Saarland auf eine Große Koalition hinausläuft.

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