Samstag, 30.05.2020
 

Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 06.03.2015

Russland unter Putin Hat die Zivilgesellschaft noch eine Chance?

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Trauermarsch für den ermordeten Oppositionellen Boris Nemzow in Moskau (dpa / picture alliance / Sergei Ilnitsky)
Menschen beim Trauermarsch für den ermordeten Oppositionellen Boris Nemzow in Moskau (dpa / picture alliance / Sergei Ilnitsky)

Seit dem Mord am russischen Regimekritiker Boris Nemzov am vergangenen Wochenende gibt es mehr Fragen als Antworten. War es ein politischer Mord? Räumt der Präsident seine innenpolitischen Gegner jetzt konsequent aus dem Weg?

Welche Chancen haben  liberale Opposition und demokratisch gesinnte Zivilgesellschaft in Russland überhaupt noch? Putin hat die patriotisch-nationale Karte jahrelang und ausgiebig gespielt. Wird er nun zum Getriebenen der  Nationalisten? Wohin steuert Russland - noch unter Präsident Putin? Wie soll der Westen reagieren? Gibt es die Möglichkeit eines Einflusses von außen? Welche Rolle spielt die EU, spielt Deutschland, spielen die Vereinigten Staaten im Machtpoker mit Putin?

Antworten auf diese und andere Fragen versucht der "Wortwechsel" im Deutschlandradio Kultur, am Freitag, den 6.3. 2015 um 18.07 Uhr.

John Kornblum, ehemaliger US-Botschafter in Deutschland (Deutschlandradiokultur / Manfred Hilling)John Kornblum, ehemaliger US-Botschafter in Deutschland (Deutschlandradiokultur / Manfred Hilling)

Teilnehmer der Diskussion:
John C. Kornblum, ehem. US-Botschafter in Deutschland
Ernst Jörg von Studnitz, ehem. Dt. Botschafter in Moskau, Ehrenvors. des deutsch-russischen Forums
Gernot Erler, SPD, Mitglied  Ausw. Ausschuss Bundestag, Koordinator der Bundesregierung für die deutsch- russische Beziehungen
Gesine Dornblüth, Deutschlandradio-Korrespondentin in Moskau

Diskussionsleitung: Elke Durak

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