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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 17.05.2013

Rote Linien und Ratlosigkeit

Wird der syrische Bürgerkrieg zum regionalen Flächenbrand?

Bombenanschlag in Damaskus (picture alliance / dpa / Sana)
Bombenanschlag in Damaskus (picture alliance / dpa / Sana)

Sind tatsächlich schon über 90.000 Menschen im syrischen Bürgerkrieg getötet worden, wie Regimegegner behaupten? Wie so vieles an diesem Konflikt ist auch diese Zahl ungewiss. Sicher ist dagegen, dass in Syrien das Kämpfen und Sterben ungebremst weitergeht. Und dass auch die Nachbarstaaten immer mehr von der syrischen Tragödie betroffen sind.

Flüchtlingsströme nach Jordanien, religiöse Konflikte im Libanon und Irak, Raketeneinschläge auf den Golanhöhen, blutige Anschläge in der Türkei. Nicht nur der türkische Präsident fordert ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft, namentlich der USA. Sind rote Linien überschritten worden, die eine Intervention erforderlich machen? Und wie könnte die aussehen? Welche Risiken wären etwa mit Waffenlieferungen an die syrische Opposition verbunden? Und droht ein Flächenbrand in der ganzen Region, wenn alles so weitergeht wie bisher?

Über diese und andere Fragen rund um den Syrienkonflikt diskutieren im Wortwechsel auf Deutschlandradio Kultur:

Jörg Armbruster - Journalist, langjähriger Nahost-Korrespondent der ARD
Reinhard Baumgarten - ARD-Korrespondent in Istanbul
Dr. Josef Braml - Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik
Ferhad Ahma - syrischer Oppositioneller im Exil

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