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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 03.12.2014

Rostocker MusikszeneSegen und Fluch einer Stadt

Viele Musiker aus Rostock verlassen irgendwann ihre Heimat

Moderation: Katja Bigalke

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Der Rapper Marteria steht auf dem Dach der Brauerei in Rostock vor der Silhouette der Kröpeliner Tor Vorstadt (picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck)
Der Rapper Marteria steht auf dem Dach der Brauerei in Rostock vor der Silhouette der Kröpeliner Tor Vorstadt, wo sein Video zum Song "Mein Rostock" gedreht wurde. (picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck)

Zwei Goldene Schallplatten hat der Rapper Marteria bereits erhalten: Aufgewachsen ist er in Rostock, inzwischen lebt er in Berlin-Kreuzberg. Müssen Musiker aus Rostock die Stadt verlassen, um erfolgreich zu sein?

Seine Geschichte kennt in Deutschland fast jedes Kind: aufgewachsen in Rostock, als Fußballer sogar Jugendnationalspieler, dann als Model in New York und später als Schauspielstudent in Berlin gelandet. Die Rede ist von Marteria, der Rapper mit dem Nummer -1-Album "Zum Glück in die Zukunft II". Obwohl er mittlerweile in Berlin-Kreuzberg lebt, hat der Rostocker nie den Kontakt zu seiner Heimatstadt verloren.

Rostock hat aber auch über Marteria hinaus eine Menge musikalisch zu bieten: Über die heimische Musikszene und die Frage, ob Rostocker die Stadt verlassen müssen, um erfolgreich zu sein, haben wir mit Dana Bauers von PopKW , dem Landesverband für populäre Musik & Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, gesprochen.

Hendrik Menzl von Supershirt, einer Band, die es ebenfalls von Rostock nach Berlin gezogen hat, verriet zudem, warum er seine Heimatstadt zwar als langweilig empfindet, gerade darin aber einen angenehmen Vorteil sieht:

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