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Sein und Streit | Beitrag vom 13.01.2019

Rosa Luxemburgs 100. Todestag Das geistige Erbe einer Revolutionärin

Moderation: Simone Rosa Miller

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Rosa Luxemburg geht auf der Strasse. (picture alliance / Heritage Images / Ann Ronan Pictures)
Rosa Luxemburg, ca.1907. (picture alliance / Heritage Images / Ann Ronan Pictures)

Rosa Luxemburg war klein, weiblich und jüdisch - und vor hundert Jahren trotzdem so gefürchtet wie sonst niemand auf dem politischen Parkett. Welche Ideen und Ziele trieben diese außergewöhnliche Theoretikerin an?

Vor hundert Jahren wurde Rosa Luxemburg ermordet – damals verehrt und verhasst zugleich. Und noch heute gilt sie manchen als wahre Ikone und anderen als unliebsame Figur. Welche Gedankenwelt verbirgt sich also hinter dieser streitbaren Figur? Und was hat uns die "rote Rosa" heute noch zu sagen? Luxemburgs Idee einer ‚permanenten Revolution' und ihre Utopie einer sozialistischen Räterepublik, ihren unbeugsamen Internationalismus und ihr außergewöhnliches Leben erkunden wir gemeinsam mit dem Historiker Ernst Piper.

Silvia Federici - Sollte Hausarbeit entlohnt werden?

Neben Rosa Luxemburg treffen wir auf eine weitere ungewöhnliche Intellektuelle: auf Silvia Federici. Die italienische Feministin hat sich international mit ihrem unermüdlichen Einsatz für die Entlohnung von Haushalts- und Fürsorgetätigkeiten einen Namen gemacht. Trotz ihrer inzwischen 76 Jahre ist sie so umtriebig wie eh und je – zuletzt hat sie eine große Lateinamerika-Reise angetreten. Sophia Boddenberg porträtiert eine Frau, die die Welt ‚wieder-verzaubern‘ will.

Twitter adieu – Wer hat Angst vor der totalen Öffentlichkeit?

Datenklau und Verrohung der politischen Debatte – diese Gründe haben den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck veranlasst, Twitter und Facebook zu verlassen. Aber ist der Rückzug ins Private überhaupt noch möglich? Droht die digitale Öffentlichkeit total zu werden? Dies fragt sich Peter Trawny im philosophischen Wochenkommentar.

Religionen

Tier-Ethik in den WeltreligionenHaben Hamster eine Seele?
Eine Katze liegt in einer Kirche vor einem Priester, der in der Bibel liest.  (imago stock&people/Mikhail Tereshchenko/TASS)

Sind auch Tiere Kinder Gottes? Das hängt von der Glaubensrichtung der Menschen ab. Buddhisten achten sogar Kleinstlebewesen, Hindus bringen Gottheiten blutige Tieropfer. Das Christentum überdenkt seine Haltung, davon zeugt die Enzyklika „Laudato Si“.Mehr

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