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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 19.12.2006

Rivalität auf der Südschiene

Baden-Württemberg und bayerische Großsprüche

Von Peter Hölzle

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Nicht immer war das Verhältnis von Bayern und Baden-Württemberg harmonisch. (AP Archiv)
Nicht immer war das Verhältnis von Bayern und Baden-Württemberg harmonisch. (AP Archiv)

Sie treten gern gemeinsam auf und handeln auch oft gemeinsam. Sie fahren auf der Erfolgsspur und werden von christlichen Schwesterparteien regiert. Solche und andere Gemeinsamkeiten verbinden die Nachbarn Baden-Württemberg und Bayern. Aber hinter der Fassade von Erfolg und Eintracht verbergen sich auch Rivalitäten. Das ältere und größere Bayern pocht wie selbstverständlich auf den Führungsanspruch im Südduo, das ungleich länger wirtschaftlich erfolgreiche Baden-Württemberg findet sich damit nur widerwillig ab.

Wer an den Schaltstellen von Politik und Verwaltung Baden-Württembergs nach dem Verhältnis zu Bayern fragt, bekommt nur Gutes, bisweilen sogar Überschwängliches zu hören. Ob in der Villa Reitzenstein, dem Amtssitz von Ministerpräsident Oettinger, ob in diversen Ministerien oder in den Chefetagen der oberen Landesbehörden, überall lobt man die Zusammenarbeit mit den Bayern. Vertrauensvoll sei sie und effektiv, ja exzellent, so das allgemeine Urteil, und das ist nicht einmal übertrieben. Schließlich verbinden die beiden Südstaaten viele Gemeinsamkeiten. Einige nennt Eberhard Leibing, der dem Land in vielen Spitzenämtern gedient hat, vom Ministerialdirektor über den Staatssekretär bis zum Landtagsdirektor.

"Die statistischen Zahlen, die volkswirtschaftlichen Daten bestätigen in den letzten Jahren eindeutig den hohen Standard und die hohe Wachstumsintensität von Bayern, die übrigens entweder so hoch war wie die von Baden-Württemberg oder in der Regel sogar noch etwas darüber lag; das heißt, diese Umwandlung des Agrarstaates Bayern zu einem Industrieland mit einer hohen Arbeitsproduktivität, mit einer hohen volkswirtschaftlichen Leistung, mit hohen Zuwachsraten, die ist erfolgreich gelungen."

Die den beiden Ländern gemeinsame Wirtschaftskraft verbindet sich mit anderen Gemeinsamkeiten.

"Ich denke vor allem daran, dass beide Länder einen Spitzenplatz einnehmen in Deutschland im Bereich der inneren Sicherheit, aber auch auf dem Sektor des Bildungswesens, denken Sie an die Pisa-Studie, wo beide Länder am besten abgeschnitten haben ... "

Sagt Klaus Remmele, dessen profunde Kenntnis der Nachbarn sich aus vielen Quellen speist. Der gebürtige Ulmer war lange Jahre in der Machtzentrale Baden-Württembergs, dem Stuttgarter Staatsministerium, tätig, ehe er in seine Heimat zurückkehrte, um dort an einer Nahtstelle baden-württembergisch-bayerischer Kooperation zu wirken. Als ehemaligem Geschäftsführer des grenzüberschreitenden Regionalverbandes Donau-Iller ist ihm das Verwaltungshandeln beider Länder bestens vertraut.

Neben den genannten Gemeinsamkeiten hebt Remmele noch eine politische hervor. Er erkennt in Bodenständigkeit und konservativ-liberaler Grundbefindlichkeit, die für beide Länder typisch sind, die Ursachen für ein Wählerverhalten, das zu bestimmten Machtverhältnissen führt.

"Die so genannte Südschiene symbolisiert eine besondere Art der Zusammenarbeit, die enger ist als zwischen anderen Bundesländern, und das mag natürlich auch daran liegen, dass die christdemokratische, beziehungsweise christsoziale Partei in Baden-Württemberg und in Bayern schon seit Jahrzehnten die Fäden in der Hand hat."

Nach außen wirkt diese Südschiene wie ein monolithischer Block. Der leistungsstarke schwarze Süden, bisweilen verstärkt durch Hessen und Hamburg, gegen den Rest der Republik und ihr partiell immer wieder rot eingefärbtes Flachland, das teilweise schon hinter dem Main beginnt, der, in Bayern als "Weißwurstäquator" bekannt, nur im Notfall überquert wird.

Aber so monolithisch, wie sie nach außen wirkt, ist die Südschiene gar nicht, jedenfalls nicht aus baden-württembergischer Sicht. Diejenigen, die da das ein oder andere Fragezeichen setzen, sich mitunter sogar zu leiser oder auch etwas lauterer Kritik, ja sogar Selbstkritik versteigen, sind freilich nicht mehr in Amt und Würden, können also auch eine Lippe riskieren. Einer von denen, die sich nicht mehr dauernd auf die Zunge beißen müssen, wenn offiziellerseits das Bayernlob angestimmt wird, ist Ralf Jandl, früher Ministerialrat im Stuttgarter Staatsministerium und heute unter dem Pseudonym "Karl Napf" mit den tiefgründenden Wassern des schwäbischen Witzes gewaschener Mundartpoet. Jandl alias Napf rückt schon das Bild der Südschiene zurecht.

"So meine ich, ist die Südschiene nicht als horizontale Schiene anzusehen, sondern als eine schiefe Ebene gar, die in München den höchsten Punkt hat und wo 'des Kärrele' dann in Stuttgart ankommt."

Mit anderen Worten: Auf der Südschiene gibt Bayern die Richtung vor, und Baden-Württemberg folgt.

Ralf Jandl: "Es ist nicht so extrem wie in der bekannten Geschichte, in der ein Elefant und ein Mauslein über eine Holzbrücke läuft und die Maus dann zum Elefanten raufguckt und sagt: Hörsch, wie mr tramplet."

Aber der bayerische Führungsanspruch im Südduo ist doch auf vielen Politikfeldern nicht zu übersehen, etwa auf dem Terrain der inneren Sicherheit, auf dem Bayern in Innenminister Günther Beckstein über eine markante Persönlichkeit verfügt, die, wenn es sein muss, auch dem Bundesinnenminister Paroli bietet. Helmut Rannacher, bis vor einem Jahr Baden-Württembergs oberster Verfassungsschützer, bestätigt indirekt die bayerische Dominanz:

"Im Verfassungsschutzbereich war es häufig so, dass Bayern so eine Art Führungsrolle unter den Ländern nicht beanspruchte, sondern es ihm zugewachsen ist und sich in den letzten Jahren als Gegenpol zum Bund präsentiert hat. Was nun Baden-Württemberg und Bayern speziell betrifft, ist es sicher richtig, dass wir sehr häufig in ähnliche Richtungen marschiert sind, Bayern häufig der drängendere, der aktivere Teil, vor allem nach außen. Die bayerische Landesbehörde ist traditionell, personell und finanziell-sachlich deutlich opulenter ausgestattet als Baden-Württemberg, und insofern hat Bayern natürlich auch die personelle Möglichkeit, neue Aufgaben schneller wahrzunehmen als andere Länder, insbesondere auch Baden-Württemberg."

Klotzen in Bayern, Kleckern in Baden-Württemberg. Dieser am Beispiel der inneren Sicherheit festgemachte Unterschied lässt sich laut Rannacher verallgemeinern, will sagen, er trifft generell auf das Verhältnis der beiden Nachbarn zu. Nicht zu übersehen ist er in der Selbstdarstellung, die schärfer nicht kontrastieren könnte.

Herbert Rannacher: "Es liegt sicher teilweise daran, dass Bayern ein anderes Selbstverständnis hat und dies auch ohne jegliche Probleme nach außen darstellt, während wir hier im Schwäbisch-Württembergischen eher zurückhaltend agieren, das heißt wir haben einen Spannungsbogen zwischen bayerischem Barock und württembergisch sparsamem Agieren, und das kann man in allen Bereichen, sowohl der hohen Politik als auch in der Fachebene, nachweisen."

Bajuwarisch-barocke Kraftprotzerei und schwäbisch-pietistische Bescheidenheit sind das ständige Reisegepäck auf der Südschiene. Ersteres wird überall registriert, zweites wird gerne übersehen, und das hat gravierende Folgen. Nicht nur in punkto innere Sicherheit, auch in Bezug auf den Verkehr hat Bayern die Nase vorn. Klaus Remmele, früher Geschäftsführer des Regionalverbandes Donau-Iller, listet baden-württembergische Engpässe auf.

"Ein absolutes Trauerspiel für mich ist die A 8, die Strecke zwischen Stuttgart und Ulm, und da muss man leider beklagen, dass sich hier nichts tut, dass der Abschnitt Drackensteiner Hang nicht in Angriff genommen wird, ebenso nicht die Strecke zwischen Merklingen und Ulm, wo ständig Staumeldungen zu verzeichnen sind. Im Gegensatz dazu wird auf der bayerischen Seite die Weiterführung der A 8 in Richtung Augsburg und München, die Strecke ab dem Kreuz Ulm-Elchingen dreispurig ausgebaut. Das will mir nicht recht in den Kopf, weil der Abschnitt von Ulm in Richtung Stuttgart genauso wichtig wäre und genauso zügig ausgebaut werden sollte."

Remmele erkennt Defizite nicht nur auf der Straße. Auch die Schiene lässt Wünsche offen. Die Benachteiligung des Südwestens lokalisiert er an folgenden Stellen:

"Das könnte man festmachen an der Schienenstrecke zwischen Ulm und Stuttgart. Es liegen bereits seit 20, 25 Jahren Ausbaupläne dieser Strecke vor, aber auch hier tut sich nichts. Das ist ein Anachronismus. Die Geislinger Steige stammt noch aus dem 19. Jahrhundert. Modernste ICE-Züge können hier nur mit einer Geschwindigkeit von sechzig Kilometern fahren. Das ist also ein Nadelöhr auf der gesamten Strecke zwischen Stuttgart und München. Gleichwohl hat sich der Bund bisher nicht entschlossen, dieses Projekt in Angriff zu nehmen. Man hat ja erst neulich gehört, dass es auch mit dem Projekt 'Stuttgart 21' nicht sehr gut bestellt ist. Im Gegensatz hierzu wird derzeit in Neu-Ulm das Projekt 'Neu-Ulm 21' realisiert. Das kann man natürlich in der Größenordnung mit dem Stuttgarter Projekt nicht vergleichen. Aber immerhin wird hier die Bahn in einen Trog gelegt, der wird derzeit gebaut, und dadurch gewinnt die Stadt Neu-Ulm große Flächen für die weitere Entwicklung der Stadt."

Eberhard Leibing, bis vor kurzem einer der baden-württembergischen Spitzenbeamten, sieht die Schuld für die verkehrstechnische Unterentwicklung des deutschen Südwestens in hausgemachter Beschränkung.

"Wenn wir die Fernverbindungen anschauen, dann erkenne ich in Bayern eine strategische Überlegung, in Baden-Württemberg fehlt mir so eine weitgehend. Das liegt nicht nur an der Regierung, sondern das liegt natürlich auch an unserem kleinkarierten badisch-schwäbischen Denken und an unserer gesamten Struktur. Wir verhindern sehr oft großräumige strategische Entwicklungen, und das wird auf Dauer sehr, sehr teuer."

Endet der Horizont des Hochtechnologiestandorts Baden-Württemberg immer noch an den Endstationen der "schwäb'sche Eisebahne"? Ist Hegels Weltgeist immer noch nicht im Land angekommen, um ihm den Blick für internationale Verflechtungen zu weiten? Leibing macht neben solchen Mängeln noch andere aus, die Bayern nicht kennt.

"Bei allen bayerischen Vertretern - und unabhängig von der parteipolitischen Zugehörigkeit - kann man dieses in stärkerem Maße finden, dass sie, wenn sie auf deutscher politischer Ebene agieren, nie vergessen, woher sie kommen und immer daran denken, was sie für ihr Land Bayern tun können. Ich hätte es nicht ungern, wenn auch die Vertreter Württembergs und Badens, wenn sie auf deutscher Ebene sind, gelegentlich sich daran erinnern würden, woher sie kommen."

Ralf Jandl, der Exministeriale aus dem Stuttgarter Staatsministerium, wird noch deutlicher:

"Der Bayer geht vor nach dem Grundsatz 'wright or wrong my country', ich muss die bessere Lösung für Bayern herausschlagen."

Der weiß-blaue Partikular-Egoismus gründet im kraftstrotzenden bajuwarischen Selbstbewusstsein, das von keinerlei Selbstzweifeln angekränkelt ist. Im weit verbreiteten "Mir san mir"-Gefühl kommt es genauso zum Ausdruck wie in einem dezidiert alpenländischen Regionalstolz, dessen historische Wurzeln Jandl freilegt.

"Das geht meines Erachtens zurück darauf, dass der bayerische Staat seit über 200 Jahren ein geschlossener Block ist, in Baden-Württemberg aber die Verwaltung nie so eine straffe Form genommen hat wie in Bayern nach den Montgelasschen Reformen. Das Baden-Württemberg-Gefühl, das immer wieder beschworen wird, ist mehr ein gefühltes Gefühl. (lacht) Im Alltag spürt man es nicht so deutlich. Die Kurpfälzer haben ihr Selbstbewusstsein, die Oberschwaben, die Südbadener. Aber das Baden-Württemberg-Gefühl, das leidet unter der Bindestrich-Natur des Landes."

Die Regierung in Stuttgart ist bemüht, dem abzuhelfen. Sie geht auch jenseits der Landesgrenzen mit einem Wahlspruch hausieren, der bayerisches Selbstbewusstsein kopiert. "Wir können alles. Außer Hochdeutsch" suggeriert eine Alleskönnerschaft, die den im Lande verbreiteten Mentalitäten kaum gerecht wird. Wo Eigenlob und Selbstüberhebung immer noch fast wie Todsünden behandelt werden, kommt solche Aufschneiderei wenig an. Aber weil, heraldisch gesprochen, der bayerische Löwe viel lauter das weißblaue Eigenlob in die Welt brüllt als die drei staufischen Löwen, die das baden-württembergische Landeswappen zieren, rümpft man - zumal im pietistisch geprägten Altwürttemberg - über das bayerische Renommiergehabe dauernd die Nase. Dabei kommen dann auch alte Erinnerungen hoch, die, weil sie um den Länderfinanzausgleich kreisen, in Baden-Württemberg besonders bitter aufstoßen. Eberhard Leibing spricht die ungeliebte Zahlmeisterrolle des Landes im Konzert der Bundesländer an:

"Baden-Württemberg ist ja das einzige Land, das in all den Jahren in den Finanzausgleich bezahlt hat. Alle übrigen Länder haben zu irgendeinem Zeitpunkt auch davon profitiert."

Zu den Hauptnutznießern des Länderfinanzausgleichs gehörte bis in die siebziger Jahre der Freistaat Bayern, der, Ironie der Geschichte, ausgerechnet das Land verhindern wollte, das ihm später über den Finanzausgleich die meiste Entwicklungshilfe zukommen ließ. Warum die Bayern schließlich ihren Widerstand gegen das neue Bundesland an ihrer Westgrenze aufgaben, erzählt Karl Moersch, früher Staatsminister im Auswärtigen Amt, heute Landeshistoriker.

"Als dann nach dem Krieg die Vereinigung von Baden und Württemberg kam, waren sie dagegen gewesen, und sie haben nur ihr Veto deswegen schließlich zurückgezogen, weil der Gebhard Müller ihnen gesagt hat, dann kriegen sie Lindau nicht zurück. Er hat sie damit im Grunde genommen ein bisschen erpresst. Dann haben sie nachgegeben. Aber sie wollten keineswegs einen großen Südweststaat neben sich, denn sie wollten die erste Geige spielen."

Lindau, Bayerns Hafen am Bodensee, dem schwäbischen Meer, war nach dem Zweiten Weltkrieg der französischen Besatzungszone zugeschlagen worden und kam so zum damals von dem Christdemokraten Gebhard Müller regierten Bundesland Württemberg-Hohenzollern. Müller, einer der entschiedendsten Vorkämpfer für die Vereinigung Badens mit Württemberg, setzte das Faustpfand Lindau zur Brechung des bayerischen Widerstands gegen den Südwesstaat ein. Mit durchschlagendem Erfolg.

Das Detail aus der Nachkriegsgeschichte zeigt, dass unter dem Deckmantel christdemokratisch-christsozialer Solidarität von Anfang an eine gehörige Portion Rivalität im Spiel war, die bisweilen auch kuriose Blüten treibt. Von einem "Sängerkrieg", der in den fünfziger Jahren zwischen den Opernhäusern in Stuttgart und München tobte, berichtet Karl Moersch.

"Die Württemberger haben schnell gemerkt, dass die Bayern plötzlich anfangen, München zur großen Kulturhauptstadt Deutschlands auszubauen, vor allem in der Musik und in der Oper. Und die Münchner haben ganz ungeniert Gagen bezahlt für Gastspiele von großen Leuten, die weit über dem Niveau lagen, was das auch sehr renommierte Stuttgarter Haus, mit Schäfer als Intendant und Wieland Wagner als Inszenator, hier bezahlt hat. Die Bayern haben sich wohl geärgert, dass man in Stuttgart so eine Art 'Winterbayreuth' gemacht hat. Die Stadt Stuttgart und die baden-württembergische Regierung mussten den Etat für das Staatstheater erhöhen, damit sie einigermaßen mit den bayerischen gleichgezogen haben. Und das alles unter dem Signum des Länderfinanzausgleichs, in dem Bayern vom Stamme Nimm war, während die Baden-Württemberger von Anfang an die waren, die mit am meisten in den Ausgleich bezahlt haben."

Die Schwaben gelten als von Hause aus sparsam. Von den Bayern wird eher das Gegenteil behauptet. Barocke Lebensart neigt zu Üppigkeit. Wenn über den Länderfinanzausgleich auch mit baden-württembergischen Steuergeldern finanziert wird und im "Musterländle" selbst kostentreibend wirkt, kommt Ärger auf, der in schwäbischen Hirnen selbst dann noch nachwirkt, wenn sich die Verhältnisse längst geändert haben.

Bayern gehört heute mit Baden-Württemberg zu den wirtschaftsstärksten Regionen der Republik, kann folglich seine glanzvolle Festkultur selbst bezahlen und sein Repräsentationsbedürfnis aus eigenen Mitteln befriedigen. Denkt es angesichts dieser Fortschritte dankbar an seinen baden-württembergischen Aufbauhelfer zurück, der nicht unwesentlich zu seinem Aufstieg vom armen Agrarland zum reichen Industriestaat beigetragen hat? Die Frage richtet sich an Eberhard Leibing, der bis letztes Jahr in mehreren Spitzenpositionen von Regierung und Verwaltung in Stuttgart Dienst tat.

"Von einer Dankbarkeit, von einer Gegenleistung in den Kontakten mit Bayern, da müsste ich lange nachdenken, bis mir da etwas einfällt. In der Regel ist es so, dass die Zusammenarbeit dann gut ist, wenn der Vorteil auf der bayerischen Seite liegt."

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