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Dienstag, 10.12.2019
 
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Kulturnachrichten

Mittwoch, 13. November 2019

Ricky Gervais wieder bei der Golden-Globe-Gala

Der für seinen bissigen Humor bekannte Komiker Ricky Gervais wird bei der nächsten Golden-Globe-Verleihung im Januar zum fünften Mal als Gastgeber in Beverly Hills auf der Bühne stehen. Noch einmal hätte man ihm ein Angebot gemacht, das er nicht ablehnen konnte, witzelte der 58jährige Brite, der dafür bekannt ist, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und auch die größten Stars ohne Rücksicht auf Verluste scharfzüngig auf die Schippe nimmt. In der Vergangenheit zog er schon süffisant über Charlie Sheen, Bruce Willis, Mel Gibson und Jennifer Lawrence her. Das könnte ein lustiger Abend werden, stellte Gervais in Aussicht, der betonte, dass es diesmal aber wirklich das letzte Mal sei. - Die seit 1944 vergebenen Golden Globe Awards sind die wichtigsten Filmpreise nach den Oscars. Über die Gewinner entscheidet eine Gruppe von knapp 100 internationalen Journalisten, die seit langem in Hollywood arbeiten.

Disney+: 10 Millionen Abonnenten an einem Tag

Zum Start seines neuen Streaming-Dienstes "Disney+" hat der US-Konzern Disney gleich am ersten Tag alle Erwartungen übertroffen: 10 Millionen Abonnements sind nach eigenen Angaben an einem Tag abgeschlossen worden. Allerdings wurde nicht aufgeschlüsselt, um was für Abos es sich handelt, um kostenlose, monatliche oder jährliche. Disney hatte Milliarden in seinen neuen Streaming-Dienst investiert. Manche Analysten hatten vorausgesagt, dass der Konzern bis zu einem Jahr brauche, um eine Million Abonnenten zu erreichen. Im Vergleich: Der Streaming-Dienst Netflix hat 158 Millionen Abonnenten und ging 2007 an den Start.

Gojko Mitic erhält Preis für Lebenswerk

Der als "Defa-Chefindianer" und "Winnetou des Ostens" bekannte Schauspieler Gojko Mitic erhält den mit 10.000 Euro dotierten Preis der Defa-Stiftung für sein filmkünstlerisches Lebenswerk. Mitic habe mit den von ihm verkörperten indianischen Figuren das Genre des Defa-Indianerfilms geprägt, heißt es zur Begründung. Dem 79 Jahre alten deutsch-serbischen Schauspieler soll die Auszeichnung am 13. Dezember in Berlin verliehen werden. Ab Mitte der 60er Jahre zählte Mitic zu den populärsten Stars der DDR. Er galt über Jahrzehnte als Ost-Gegenstück zum französischen Winnetou-Darsteller Pierre Brice. Im Gegensatz zu Brice verkörperte Mitic den von Karl May erfundenden Apachen-Häuptling allerdings nie in einem Film.

Salzburger Festspiele feiern Geburtstag mit Netrebko

Die Salzburger Festspiele feiern 2020 ihr 100-jähriges Bestehen unter anderem mit Star-Sopranistin Anna Netrebko als "Tosca". Außerdem werde mit "Zdenek Adamec" ein neues Stück von Literaturnobelpreisträger Peter Handke uraufgeführt, teilte Schauspielchefin Bettina Hering mit. Darin geht um den jungen Tschechen Zdenek Adamec, der sich 2003 aus Protest gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse auf dem Prager Wenzelsplatz anzündete. Die lang geplante Uraufführung biete eine ideale Gelegenheit, sich mit dem dramatischen Werk Handkes, der wegen seiner Haltung im Jugoslawien-Konflikt zuletzt wieder scharf kritisiert wurde, auseinanderzusetzen, meinte Hering. Unter den Neuinszenierungen in der Opern-Sparte ist die Mozart-Oper "Don Giovanni" mit Teodor Currentzis am Pult. Die zentralen Rollen im "Jedermann" in der Inszenierung von Michael Sturminger spielen Tobias Moretti und Caroline Peters. Insgesamt bieten die Festspiele in 44 Tagen 222 Aufführungen an 15 Spielstätten. In der Saison 2019 besuchten 270 000 Kulturfreunde die Vorstellungen.

Monet-Bild für 28 Millionen Dollar versteigert

Eine London-Ansicht des französischen Künstlers Claude Monet ist in New York für fast 28 Millionen Dollar versteigert worden. Nach Angaben des Auktionshauses Sotheby's wurde das Gemälde "Charing Cross Bridge" von einem anonymen Bieter für 27,6 Millionen Dollar gekauft. Monet hatte das Werk 1903 bei einem Besuch in London gemalt. Zahlreiche weitere Werke erzielten bei der Auktion ebenfalls zweistellige Millionenbeträge, unter anderem eine Büste, die Alberto Giacometti von seinem Bruder Diego anfertigte und für 14,3 Millionen Dollar verkauft wurde.

Neue Direktorin beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Die Spanierin Clara Marrero wird neue Orchesterdirektorin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Die Kulturmanagerin werde am 1. Dezember Nachfolgerin von Adrian Jones, teilte das Orchester mit. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit Chefdirigent Vladimir Jurowski, sagte Marrero. Marrero war von 2005 bis 2012 verantwortlich für die Konzert- und Tourneeplanung der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Danach wurde sie Orchesterdirektorin der Staatskapelle Berlin. Der gegenwärtige Orchesterdirektor Adrian Jones wechselt zum 1. Dezember in gleicher Position zur Staatskapelle Dresden.

Auswandererhaus ehrt britischen Historiker Frankopan

Der britische Historiker Peter Frankopan erhält den mit 20.000 Euro dotierten Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven. Der Wissenschaftler von der Universität Oxford verbinde wegweisende global-historische Erkenntnisse mit dem notwendigen Optimismus, um die gegenwärtige und zukünftige Gesellschaft zu gestalten, hieß es zur Begründung. Seine Forschung zeige neue Perspektiven auf das historische und aktuelle Weltgeschehen. Dabei bediene sich der Historiker einer gut verständlichen Sprache, die wissenschaftliche Ergebnisse auch für nicht akademische Leser zugänglich macht. Der Preis wird den Angaben zufolge am 23. November in Bremerhaven verliehen.

Berlinale 2020 vergibt wieder Dokumentarfilmpreis

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin werden wieder einen Dokumentarfilmpreis vergeben. Der Preis ist mit 40.000 Euro dotiert und wird vom Rundfunk Berlin-Brandenburg gestiftet. Insgesamt würden 18 aktuelle Dokumentarbeiträge aus den verschiedenen Berlinale-Sektionen nominiert, hieß es. Eine dreiköpfige Jury werde über die Vergabe entscheiden. Außerdem engagiert sich die rbb-Tochterfirma, der Vermarkter "rbb media", als Co-Partner des Festivals. Die Partnerschaft sei für fünf Jahre geschlossen worden.

Kongress fordert Unterstützung für verfolgte Christen

Evangelische Hilfswerke haben zu größerer Unterstützung für weltweit verfolgte Christen aufgerufen. Besonders dramatisch sei die Lage in Nigeria oder im Irak, hieß es zum Abschluss des Kongresses "Christenverfolgung heute" in Schwäbisch Gmünd. Veranstalter der Tagung waren das Zentrum Schönblick und die evangelische Nachrichtenagentur idea sowie internationale, christliche Hilfsorganisationen. Ein Kirchenvertreter aus Nigeria betonte, in seinem Land griffen Muslime gezielt Christen an. Verantwortlich seien Terrorgruppen wie Boko Haram oder Fulani-Milizen. Der irakische Pfarrer Georges Jahola sagte, dass nach der Vertreibung der IS-Miliz, viele geflüchtete Christen in ihre Heimat zurückkehen wollten, aber bisher keine Perspektiven für ein sicheres Leben haben. Bislang seien rund 40.000 von ehemals 500.000 Christen in die Region zurückgekehrt.

Gericht bestätigt Kündigung von Ex-Gedenkstättenvize

Das Berliner Arbeitsgericht hat die Klage des einstigen Vize-Direktors der Stasiopfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen, Helmuth Frauendorfer, gegen seine Kündigung abgewiesen. Zur Begründung erklärte das Gericht, Frauendorfer habe mehrfach als Vorgesetzter ein unangemessenes Verhalten unter anderem in Bewerbungsgesprächen gezeigt. Dieses Verhalten habe er auch nach Ermahnung durch den damaligen Gedenkstättenleiter Hubertus Knabe, fortgesetzt. Zudem unterstellte das Gericht dem Kläger Uneinsichtigkeit, so dass auch in Zukunft ein ähnlich unangemessenes Verhalten zu erwarten sei. Keine Feststellung traf das Gericht wegen der Vorwürfe sexueller Belästigung. Zwar könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Belästigungen möglicherweise stattgefunden haben. Dieser Vorwurf sei aber nicht geprüft worden. Das Gericht hat die Berufung vor dem Landesarbeitsgericht zugelassen.

Erstes Forum Kultur- und Kreativwirtschaft

In Berlin treffen sich heute Spitzenvertreter aus Kultur, Politik und Wirtschaft zum ersten Forum Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Forum soll der Vernetzung dienen und den Stellenwert der Branche in Deutschland hervorheben. Ziel ist es, einen nachhaltigen überjährigen Dialogprozess anzustoßen. Laut dem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Ulrich Nussbaum, steht die Kultur- und Kreativwirtschaft für hohe Innovationskraft und wichtige gesellschaftliche Impulse. Das belege auch ein neuer Bericht: Danach haben die Unternehmen der Kultur- und Kreativbranche im vergangenen Jahr rund zwei Prozent mehr Umsatz gemacht; die Zahl der Angestellten stieg um knapp vier Prozent.

Humboldt Forum in Berlin wird deutlich teurer

Das Humboldt Forum im Berliner Schloss wird deutlich teurer als bisher angenommen. Die Baukosten steigen um knapp 50 Millionen Euro auf nunmehr rund 644 Millionen Euro. Das geht aus einer Vorlage des Bundesfinanzministeriums hervor, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Grund für die Mehrkosten seien technische Mängel und Sicherheitsprobleme am Bau. Sie hatten dazu geführt, dass die für diesen November geplante Eröffnung der Ausstellungsräume auf den kommenden Herbst verschoben werden musste. Die Mehrkosten muss der Bund allein tragen. Da ein Teil der Baukosten über Spenden eingeworben wird, muss der Bund aber möglicherweise noch mehr Geld zuschießen. Denn laut der Vorlage fehlen noch sieben Millionen Euro an Spendengeldern.

Polanski-Filmpremiere nach Protesten abgesagt

Nach den jüngsten Vergewaltigungsvorwürfen gegen Regisseur Roman Polanski haben Demonstrantinnen die Premiere seines neuen Films "J'accuse" in einem Kino in Paris verhindert. Mehrere Dutzend Frauen blockierten gestern Abend den Zugang zu einem Filmtheater im 5. Arrondissment. Daraufhin wurde die Vorführung abgesagt. Auf den Champs-Elysées konnte der Film hingegen gezeigt werden. Polanski war nach Angaben von "purepeople.com" und mehreren Filmkritikern anwesend. Die Frankreich-Premiere fand wenige Tage nach den Missbrauchsvorwürfen der französischen Fotografin und Schauspielerin Valentine Monnier statt. Die 63-Jährige hatte in einem Medienbericht den polnisch-französischen Regisseur beschuldigt, sie 1975 als 18-Jährige in der Schweiz in seinem Chalet in Gstaad vergewaltigt zu haben. Polanskis Anwalt hatte den Vorwurf zurückgewiesen.

Gericht lässt Berufung im Fall Pell zu

Der oberste Gerichtshof in Australien hat den Berufungsantrag von Kardinal George Pell gegen seine Verurteilung als Sexualstraftäter angenommen. Die Anhörung werde voraussichtlich erst 2020 stattfinden, teilte das Gericht in Canberra mit. Mit der Zulassung der Berufung erhält der gesundheitlich angeschlagene Pell eine letzte juristische Chance, gegen seine Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs vorzugehen. Der 78-Jährige verbüßt eine sechsjährige Haftstrafe. Ein Geschworenengericht hatte ihn für schuldig befunden, Mitte der 90er Jahre als Erzbischof von Melbourne einen Chorknaben sexuell missbraucht und einen weiteren belästigt zu haben. Pell ist der ranghöchste katholische Geistliche, der bislang wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde.

Berliner Dokumentarfilmer bewirbt sich um Doku-Oscar

Der Berliner Regisseur Thomas Heise ist mit seinen Dokumentarfilm "Heimat ist ein Raum aus Zeit" unter den Bewerbern für einen Doku-Oscar. Darin zeichnet der 64-Jährige die Geschichte seiner Familie über vier Generationen zwischen Wien, Dresden und (Ost-)Berlin nach. Insgesamt wurden nach Angaben der Filmakademie in Beverly Hills 159 Dokumentarfilme für die Oscar-Vergabe 2020 eingereicht. Aus diesem Pool werden 15 Beiträge für die sogenannte Shortlist ausgewählt, die Mitte Dezember bekannt wird. Davon gelangen dann fünf Kandidaten in die Nominierungs-Endrunde. Die Vergabe der Filmtrophäen findet am 9. Februar statt.

Venedig von starkem Hochwasser heimgesucht

Der venezianische Bürgermeister Luigi Brugnaro hat wegen des anhaltenden Hochwassers für seine Stadt den Notstand ausgerufen. Gestern Nacht stieg das Wasser wegen starker Regenfälle auf 187 cm über dem Meeresspiegel. Das sei der höchste Wert seit der verheerenden Überschwemmung im Jahr 1966, teilte die Kommune mit. Brugnaro machte den Klimawandel für die immer häufiger werdenden Überschwemmungen verantwortlich. "Wir rufen die Regierung auf, uns zu helfen, die Kosten werden hoch sein." Eine solche Flut hinterlasse "unauslöschliche Spuren". Der Markusplatz wurde vollkommen überflutet. Auch in den Markusdom war Wasser eingedrungen. Auch heute ist kaum Besserung in Sicht. In ganz Italien ist, wie schon seit Tagen, Regen angesagt. Venedig wird wegen seiner Lage in der Lagune immer wieder von Hochwasser heimgesucht. Die Stadt will seit langem ein Flutschutzsystem installieren, da der Anstieg des Meeresspiegels immer häufiger zu Überflutungen führt.

Ahmet Altan wieder verhaftet

Acht Tage nach seiner Freilassung aus einem türkischen Gefängnis ist der prominente Schriftsteller und Journalist Ahmet Altan erneut verhaftet worden. Ein Gericht in Istanbul ordnete die Verhaftung an, nachdem der Generalstaatsanwalt Einspruch gegen die Entlassung Altans aus der Haft eingelegt hatte. Altan wurde in seiner Wohnung verhaftet. Nach mehr als drei Jahren im Gefängnis hatte ein türkisches Gericht ihn und die Journalistin Nazli Ilicak am 4. November unter Auflagen freigelassen; sie mussten sich seither regelmäßig bei der Polizei melden. Zugleich hatten die Richter das Strafmaß für die beiden Angeklagten reduziert, das ursprünglich auf lebenslange Haft wegen Unterstützung einer Terrororganisation gelautet hatte.

Neues Denkmal für Opfer des Oktoberfest-Attentats

Über 200 lebensgroße Silhouetten sollen auf der Münchner Theresienwiese künftig an die Opfer des Oktoberfest-Attentats von 1980 erinnern. Mit integrierten Bildern und Texten sollen Informationen zu dem Attentat vermittelt werden - sowohl analog als auch digital. Entworfen wurde das Denkmal von dem Münchner Gestaltungsbüro Müller-Rieger, fertiggestellt werden soll es zum 26. September 2020 - wenn sich das Attentat zum 40. Mal jährt. Eine Bombe riss damals am Haupteingang des Oktoberfests zwölf Festbesucher in den Tod, mehr als 200 wurden verletzt. Auch der Attentäter starb. Ob auch er eine Silhouette bekommt, muss laut Sprecherin des Kulturreferats noch mit den Überlebenden und Angehörigen der Todesopfer abgestimmt werden.

Stefan-Heym-Preis für Drakulic und Swartz

Der Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz geht 2020 an die kroatische Schriftstellerin Slavenka Drakulic und den schwedischen Journalisten Richard Swartz. Die beiden Autoren, die miteinander verheiratet sind, beschäftigen sich mit den großen europäischen Fragen, die am Beispiel individueller Schicksale erörtert würden, wie es in der Begründung hieß. Der Preis ist mit 20 000 Euro dotiert. Mit ihrer analytischen Schärfe stünden die Autoren in der Tradition des Schriftstellers Heym (1913-2001), erklärte die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD). Der internationale Stefan-Heym-Preis der Stadt wurde 2008 erstmals verliehen.

Prekäre Situation der Provenienzforschung

Museumsexperten und Kunsthistoriker des Arbeitskreises Provenienzforschung kritisieren die prekäre wirtschaftliche Situation des Forschungsgebiets. Eine nachhaltige Arbeit könne nicht gewährleistet werden, wenn der Großteil der Forschungsarbeit noch immer über kurzfristige Projekte realisiert werde, erklärte der Vorstand des Arbeitskreises in Düsseldorf. Die Provenienzforschung widmet sich der Herkunft von Kunstwerken und Kulturgütern, die im Zuge der NS- und Kolonialzeit ihren ursprünglichen Besitzern entwendet wurden. Neben einer besseren finanziellen Ausstattung ist ein weiteres Anliegen der Forscher die Digitalisierung und Online-Archivierung von Ergebnissen, um Doppelrecherchen zu vermeiden.

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