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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 10.12.2012

Retten, was zu retten ist

Ein Tag mit der Bankerin Gabriele Müller

Von Dani Parthum

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Die Abwicklungsanstalt hat die Aufgabe, die übernommenen Vermögensgegenstände oder Risikopositionen wertschonend abzuwickeln. (AP)
Die Abwicklungsanstalt hat die Aufgabe, die übernommenen Vermögensgegenstände oder Risikopositionen wertschonend abzuwickeln. (AP)

Gabriele Müller ist unterwegs nach London. Sie ist Bankerin und arbeitet für die Erste Abwicklungsanstalt, die "Bad Bank" der ehemaligen WestLB. Am Finanzplatz London führt sie Gespräche. Es geht um Marktdaten, um Informationen über Investoren, um politische Stimmungen und darum, Vertrauen aufzubauen.

Gabriele Müller ist Portfolio-Managerin und damit Herrin über rund 180 Milliarden, über all die gefährdeten Kredite, fehlgeschlagenen Investments und spekulativen Anlagen der ehemaligen Landesbank. Die Abwicklungsanstalt hat die Aufgabe, die "übernommenen Vermögensgegenstände oder Risikopositionen wertschonend abzuwickeln". Für Gabriele Müller geht es am Ende darum, die Milliardenverluste für die Steuerzahler möglichst gering zu halten.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat

Links:

Erste Abwicklungsanstalt - Bad Bank der WestLB

FMS Wertmanagement - Bad Bank der HRE

Hinweis:

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