Seit 20:03 Uhr Konzert
Donnerstag, 24.06.2021
 
Seit 20:03 Uhr Konzert

Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 24.10.2014

ReproduktionsmedizinSocial Freezing - aber kein Ausgleich für Überstunden?

Welche Regelungen und Veränderungen bestimmen und welche braucht die Arbeitswelt?

Eine Frau steht an einer Anlage, an der Spermien und Eizellen eingefroren werden. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)
Spermien und Eizellen können eingefroren und so konserviert werden. Einige Unternehmen in den USA wollen dies ihren Mitarbeiterinnen nun bezahlen. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

Apple und Facebook bezahlen ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren der Eizellen: Damit Kinderwunsch und Karriere vereinbar werden – oder weil die Firma mehr Profit aus den Arbeitnehmerinnen ziehen will?

Gemeinsam oder allein: Homeoffice oder Firma? Großraumbüro oder Einzelzimmer? Fitnessraum, Kita und Biokost - welche (Sozial-) Leistungen muss oder soll der Arbeitgeber anbieten? Was muss geschehen, um die Vereinbarung von Beruf und Familie zu ermöglichen? Wie kann die physische und psychische Belastung der Arbeitnehmer wirkungsvoll abgefedert werden?

Über diese Fragen diskutieren im Wortwechsel

Annelie Buntenbach, DGB Vorstand
Alexander Gunkel, Hauptgeschäftsführung des BDA
Friedhelm Hengsbach, Ethiker
Prof. Dr. Barbara Riedmüller, FU Berlin

Moderation: Birgit Kolkmann

 

Mehr zum Thema:

Social Freezing - Ein unmoralisches Angebot
(Deutschlandfunk, Themen der Woche, 18.10.2014)

Social Freezing - Ein neues Modell von einem "Golden Handshake"
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 17.10.2014)

Social Freezing - Sicherlich kein Massenphänomen
(Deutschlandfunk, Kommentar, 16.10.2014)

"Social Freezing" - Kritik an Plänen von Apple und Facebook
(Deutschlandfunk, Aktuell, 16.10.2014)

Frage des Tages - Macht Social Freezing Frauen selbstbestimmter?
(Deutschlandradio Kultur, Kompressor, 16.10.2014)

Streit über "Social Freezing" - "Warum nicht gleich aus den Organen ein Ersatzteillager machen?"
(Deutschlandfunk, Aktuell, 16.10.2014)

Wortwechsel

Die PflegereformGroßer Wurf oder fauler Kompromiss?
Eine medizinische Pflegekraft, in blauer Krankenhaus-Bekleding, hält während einer Demonstration ein Stück Toilettenpapier mit der Aufschrift "Ich bin kein Oktopus mit 8 Armen" in den Händen.  (AFP / Odd Andersen)

Lange wurde gestritten, nun hat die Große Koalition einen Gesetzentwurf zur Pflegereform vorgelegt. Eckpunkte sind höhere Löhne, Entlastung für Pflegebedürftige und höhere Beiträge für Kinderlose. Kritiker bezweifeln die Wirksamkeit und Finanzierung.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur