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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 23.04.2018

Reportage zu einem SelbstversuchMit der Kippa durch Berlin

Von Manfred Götzke

Ein Mann mit kurzen Haaren und einem blau-weiß gestreiften Hemd trägt eine blau-weiße Kippa in Berlin. (imago/Seeliger)
Mann mit Kippa in Berlin (imago/Seeliger)

Nach dem brutalen Übergriff auf einen Kippa tragenden Israeli in Berlin ist die Aktion "Berlin trägt Kippa" geplant. Wir haben kürzlich getestet: Wie sind in Berlin die Reaktionen auf einen Menschen, der sich mit seiner Kopfbedeckung eindeutig zum Judentum bekennt?

Nach dem gewalttätigen Angriff auf einen Kippa tragenden Israeli in Berlin ist für Mittwoch eine Demonstration geplant unter dem Motto "Berlin trägt Kippa". In mehreren deutschen Städten sollen ähnliche Solidaritätsaktionen für jüdische Mitbürger stattfinden.

Unser Reporter Manfred Götzke hat kürzlich mit einem Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin den Kippa-Test gemacht: Er lief mit dem 26-Jährigen, der offen seine Kippa trug, durch Berlin-Charlottenburg. Sie wollten sehen, wie die Berliner und ihre Gäste auf einen Menschen reagieren, der sich mit seiner Kopfbedeckung eindeutig zum Judentum bekennt.

Auch wenn Charlottenburg in dieser Beziehung bei Weitem nicht der heikelste Berliner Bezirk ist – Reaktionen auf die Kippa gab es durchaus. 

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