Rennen, Reifen und Rekorde: Die Avus-Story

Formel-1-Rennen auf der Avus im Jahr 1959. © picture alliance / dpa
Vorgestellt von Margarete Wohlan · 13.01.2013
Die Berliner Avus war einmal die schnellste Rennstrecke im internationalen Motorsport. 1921 eröffnet, wurden auf ihr die Ergebnisse des technischen Fortschritts wirkungsvoll vorgestellt.
Ihr größter Erfolg am 30. Mai 1937 lockte 300.000 Besucher an: Mit durchschnittlich 260 Stundenkilometern fuhr damals Hermann Lang eine Rekordzeit, die erst 21 Jahre später gebrochen wurde.

Die große Zeit endete allerdings im Herbst 1967, als die Rennstrecke ihre Hauptattraktion verlor: die Nordkurve – eine Steilkurve, die Höchstgeschwindigkeiten zuließ – wurde abgerissen.

Der Autor Richard Kitschigin erzählt jedoch nicht nur die Avus-Story, sondern bietet auch eine spannende Chronik der deutschen Motorisierung und des deutschen Motorsports. Der damalige Leiter des Jugendfunks war nämlich auch ein großer Autofan: er hat die "PS-Apotheke" und das "Motor-Journal" im RIAS erfunden, fuhr selbst Tourenwagenrennen und war Experte für Verkehrssicherheit.