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Alte Musik | Beitrag vom 02.10.2019

Reiseeindrücke des französischen Musikliebhabers Charles de Brosses in Italien "Hasse hätte mich beinahe gewürgt"

Von Richard Schroetter

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Ein Tintenfass mit schwarzer Tinte und Federhalter steht auf einem Bogen Papier. (imago/ imagebroker)
Charles de Brosses hat noch handschriftlich alles notiert und zu Reiseberichten zusammen gefasst. (imago/ imagebroker)

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. So auch Charles de Brosses auf italienischem Boden anno 1739. Als er dem Komponisten Joseph Adolf Hasse begegnet, geraten sie in einen heftigen Streit, als sie über das Musikleben diskutieren.

Charles de Brosses, Präsident des "Parlaments" in Dijon war ein bedeutender Gelehrter und Jurist, dessen Werke sogar Marx und Nietzsche lasen. Berühmt machten ihn vor allem jedoch seine italienischen Reiseerlebnisse aus dem Jahr 1739.

Handfester Meinungsaustausch

Kommt man auf das damalige Musikleben jenseits der Alpen zu sprechen, so wird er immer wieder als Zeitzeuge zitiert. Seine Ansichten waren freilich nicht jedermanns Sache, wie seine Begegnung mit dem Komponisten Joseph Adolf Hasse belegt. Der wäre ihm beinahe an die Gurgel gegangen.

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