Feature, vom 31.10.2020, 18:05 Uhr

Reihe: Wirklichkeit im RadioNach dem Fest

Adaption des dänischen Features "After the Celebration"
Von Lisbeth Jessen
Szene aus "Das Fest" von Thomas Vinterberg aus dem Jahr 1998 (imago stock&people)
Szene aus "Das Fest" von Thomas Vinterberg aus dem Jahr 1998 (imago stock&people)

1996 hatte Allan in einer dänischen Radio-Talkshow aus seinem Leben erzählt. Es war die Geschichte eines jahrelangen Missbrauchs innerhalb der Familie, die er am 60. Geburtstag seines Vaters vor Freunden und Verwandten öffentlich machte. Seine Schilderungen beeindruckten so sehr, dass sie den dänischen Filmemacher Thomas Vinterberg zu seinem Film "Das Fest" inspirierten.

Nach dem Erfolg des Films begannen die Fragen: Wo war Allan? Warum meldete sich niemand, der das Geschehen bestätigen konnte? War Allan am Ende nur ein guter Publicity Gag? Lisbeth Jessen machte sich auf die Suche nach Allan und fand eine noch beeindruckendere Geschichte.


Reihe: Wirklichkeit im Radio
Nach dem Fest
Adaption des dänischen Features "After the Celebration"
Von Lisbeth Jessen
Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Leopold von Verschuer, Bernhard Schütz, Bruno Wintzen, Angelika Bartsch u.a.
Ton: Christoph Bette
Produktion: Danmarks Radio 2002/WDR 2004
Länge: 51'27


Lisbeth Jessen, geboren 1956, Journalistikstudium, seit 1984 arbeitet sie für Danmarks Radio. Für ihr Feature "Nach dem Fest" wurde sie 1998 und 2003 mit dem Prix Italia ausgezeichnet. Sie produziert Features für Hörfunk und TV, zuletzt: "Guten Tag auf Polnisch" (DKultur/WDR 2014), "Pets & the City – New Yorker und ihre Haustiere" (WDR/DKultur 2015), "Asta und Frede – oder: Guten Morgen, Frau Nielsen" (Deutschlandfunk Kultur/NDR/SWR/WDR 2018) und "Tod eines Stasi-Agenten" (WDR 2017; mit Johannes Nichelmann).

Alle Sendungen aus der Reihe "Wirklichkeit im Radio" finden Sie hier.

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