Feature, vom 18.06.2016, 18:05 Uhr

Reihe: Neues aus der Provinz"Lob der Genügsamkeit" und "Provinz als Lebensform"

Von Merle Hilbk und Carl Amery

Eine Berliner Journalistin macht sich in einem Schwarzwalddorf heimisch. Es lässt sich also leben in „der Provinz“? 50 Jahre zuvor denkt der Schriftsteller Carl Amery darüber nach, was dieser Begriff überhaupt bedeutet.

Abendhimmel in der Dämmerung (dpa, picture alliance, Frank Rumpenhorst)
Merle Hilbk lernt den Wald kennen - und die Bewohner Ortes. (dpa, picture alliance, Frank Rumpenhorst)

Am Anfang stand eine Ausschreibung im Internet: Die Gemeinde Eisenbach im Hochschwarzwald mit 2000 Einwohnern vergab ein Stadtschreiberstipendium. Merle Hilbk hat sich darauf beworben und sie hat das Stipendium erhalten.

Merle Hilbk, 1969 in Düsseldorf geboren, bis 2001 Dossier-Redakteurin bei der "Zeit" in Hamburg, danach Schriftstellerin in Berlin, ist auf Osteuropa und Russland spezialisiert. Mit einem Autorenstipendium kam sie nach Eisenbach/Hochschwarzwald - und entdeckte den "alten Westen" neu.

Provinz als Lebensform – Die Gekränkten

Was denken wir, wenn wir an ‚die Provinz‘ denken? Carl Améry ist dieser Frage schon 1966 in einem Essayband und einer Rundfunkreihe nachgegangen. Auch 50 Jahre später dreht sich vieles um die gleichen Fragen.

Von: Carl Amery
Produktion: DLF 1966
Länge: 28'47

Carl Amery (Pseudonym für Christian Anton Mayer), geboren 1922 in München, gestorben 2005. Schriftsteller, Publizist. Ende der 70er Jahre Jahren gehörte er zu den ersten Mitgliedern der Grünen.

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