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Interview / Archiv | Beitrag vom 03.12.2010

Regisseur: HFF Potsdam hat das Potenzial gleich mehrerer Filmschulen

Brüggemann: Studenten können an alte Filmtraditionen anknüpfen

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Filmprojektor (AP Archiv)
Filmprojektor (AP Archiv)

Der Regisseur Dietrich Brüggemann sieht insbesondere den Einfluss der DEFA als stilprägend auf die Ausbildung der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf (HFF) in Potsdam.

Dies sei ein stiller Winkel der Filmgeschichte, reich an Entdeckungen, sagte der Filmemacher. "Allein schon in Gestalt des Personals an der Schule, wo teilweise wirklich Leute seit Jahrzehnten arbeiten und alle gekannt haben." Hier lohne es sich, herumzustöbern, erklärte der Absolvent der Schule, die am Freitag vor 20 Jahren als Hochschule des Landes Brandenburg übernommen worden war. Gegründet wurde die Hochschule 1954.

"Ich finde, der deutsche Film sollte sich mehr mit der Tradition belasten. In all den Jahrzehnten unserer Vergangenheit gibt es Entdeckungen zu machen – in guter wie in schrecklicher Hinsicht", sagte der Regisseur ("Renn, wenn Du kannst"). Man könne in Potsdam-Babelsberg sehr gut zurückgehen bis in die Stummfilmzeit. Und diese Rückschau und die dort vielfach vorhandenen Möglichkeiten des "Einfach-Selbermachens" bildeten an der HFF sehr gute Voraussetzungen für die Filmausbildung, erklärte Brüggemann.


Das vollständige Gespräch mit Dietrich Brüggemann können Sie bis zum 3.4.2011 als
[url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/12/03/drk_20101203_0838_7af7f158.mp3
title="MP3-Audio" target="_blank"]MP3-Audio[/url] in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

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