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Zeitfragen | Beitrag vom 31.08.2020

Rechtsextreme Gewalt in BerlinDie Neuköllner Anschlagsserie und das Versagen der Behörden

Von Sebastian Engelbrecht

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Mehrere hundert Menschen protestieren im März 2019 in Berlin-Neukölln gegen rechten Terror, Rassismus und Rechtspopulismus, in der Bildmitte der Linken-Politiker Ferat Kocak. (imago images / Christian Mang)
Protest gegen rechten Terror: Solidarität mit den Betroffenen der rechtsextremen Angriffsserie in Berlin-Neukölln (imago images / Christian Mang)

Rechtsextreme Anschläge erschüttern Berlin-Neukölln. Die Opfer, meist Aktivisten aus dem linken Spektrum, sind verunsichert. Sie kritisieren die Behörden, weil die Ermittlungen bislang erfolglos blieben. Ist die Justiz auf dem rechten Auge blind?

Viele Kneipen, ein buntes kulturelles Leben: Das ist der Berliner Szenekiez Neukölln. Seit vier Jahren ist der Bezirk aber auch Schauplatz rechtsextremer Gewalt. Unbekannte schmieren Drohparolen an Häuserwände, werfen Scheiben ein, verüben Brandanschläge.

Warum verliefen die Ermittlungen schleppend – und bislang erfolglos? Sebastian Engelbrecht hat nachgehakt.

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