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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 07.12.2009

Ratlos in der Rentenlücke

Private Altersvorsorge nach dem Crash

Von Stefan Schmid

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Die Finanzkrise hatte auch Folgen bei der privaten Altersvorsorge (AP)
Die Finanzkrise hatte auch Folgen bei der privaten Altersvorsorge (AP)

Vor der Finanzkrise propagierten viele Fachleute, darunter einige, die viel Geld in der Finanzbranche verdienen, die private Altersvorsorge als Königsweg aus der drohenden Rentenlücke. Doch in der Krise schrumpften die Renditen der kapitalgedeckten Altervorsorge, so manche vermeintlich sichere Geldanlage mit tollem Gewinnversprechen entwickelte sich sogar zum Verlustgeschäft. Die vielgeschmähte gesetzliche Rente erweist sich dagegen als relativ stabil.

Frühere Vorbilder wie die USA, die sich auf die Kapitaldeckung konzentrierten, schauen plötzlich ziemlich alt aus. Nach der Finanzkrise ist also ein nüchterner Blick auf die private Altersvorsorge auch in Deutschland nötig, von der betrieblichen Säule über die Riesterrente bis hin zu den rein privaten Formen der Vorsorge. Was sind realistische Renditen, wo gibt es Schwachstellen im deutschen System, was können Vorsorgesparer aus der Finanzmarktkrise lernen?

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Links:
Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung
OECD zum deutschen Rentensystem
Verbraucherzentrale

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