Rang I 

Geöffnete Theater in SpanienKampf ums nackte Überleben

Kampf um die nackte Existenz: Ein Protestierender Ende Oktober in Barcelona.  (picture alliance / ZUMAPRESS.com | Paco Freire)

Wegen der Coronapandemie sind in Europa die Theater geschlossen. Mit einer Ausnahme: In Spanien dürfen die Bühnen unter Auflagen öffnen. Die Ausnahmesituation hat auch zu einem anderen Blick auf die Kultur geführt, so der Journalist Justo Barranco.

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Digitales TheaterKrise als Chance?

Das Düsseldorfer Opernhaus mit einem Transparent "Bis gleich" bleibt vorerst geschlossen.  (picture alliance / imageBROKER | Karl F. Schöfmann)

Neue Idee für die Kultur: Mitten in der Pandemie entwickeln das Forum Freies Theater und die Oper Düsseldorf ein "digitales Foyer", während ein Kabarettist ein Streaming-Portal schafft. Was es sonst noch gibt, hat sich Stefan Keim angeschaut.

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Theater in der PandemieDas Berliner HAU wird digital – ein bisschen

Aufnahme vom digitalen Facefilter-Workshop am Theater Hebbel am Ufer in Berlin. In einem Arbeitsraum mit beleuchtet Tischen, einem Green-Screen und zwei Personen vor der Kamera zu sehen. ( Anna Krauß)

Die Pandemie hat das Bemühen der Theater um alternative Aufführungsformen enorm beschleunigt. Auch das freie Produktionshaus Hebbel am Ufer Berlin hat sich eine digitale Bühne angeschafft: das HAU4. Wir haben mit der Dramaturgin Sarah Reimann darüber gesprochen.

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Friedrich-Dürrenmatt-Jubiläum"Theater ist für mich ein Mittelstreckenlauf"

Der schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt in den USA, ca. 1980. (Getty Images / Gamma-Rapho / Monique Jacot)

Der Schweizer Dramatiker Friedrich Dürrenmatt, der vor 30 Jahren starb, ist in den Theaterspielplänen ein seltener Gast geworden. Doch als Apokalyptiker passt er noch immer gut in die Gegenwart und ist politisch aktuell.

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"Woyzeck Interrupted" am Deutschen TheaterKein Mitleid mit dem Mörder

Szene aus: "Woyzeck Interrupted" von Mahin Sadri und Amir Reza Koohestani nach Georg Büchner, Regie: Amir Reza Koohestani. Deutsches Theater Berlin, 2020. (DT Berlin / Arno Declair)

Regisseur Amir Reza Koohestani und die Autorin Mahin Sadri haben unter Coronavorzeichen Büchners "Woyzeck" neu geschrieben. Am Deutschen Theater in Berlin fragen sie nach den Mustern männlicher Gewalt gegenüber Frauen.

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Magazin "Theater der Zeit" „Eine wahnsinnige Sehnsucht nach Präsenz“

Drei künstlerisch gestaltete Belüftungsrohre einer Kanalbelüftungsanlage stehen am Montag (14.12.2009) in Düsseldorf in der Nähe des Volksgartens. Die bunt bemalten "Zweckbau-Skulpturen" wiegen 27 Tonnen, sind acht Meter hoch und nach dem schottischen Seeungeheuer "Nessy" benannt. An die 70 000 Kubikmeter Luft saugt "Nessy" pro Sunde an und bläst sie in das unterirdische Kanalsystem der Düsseldorfer Innenstadt.  (picture alliance / dpa / Horst Ossinger)

Dorte Lena Eilers und Christine Wahl vom Magazin „Theater der Zeit“ blicken zurück auf ein Jahr, in dem die Theater immer wieder geschlossen wurden. Sie sprechen über weibliche Perspektiven und die Leistungsfähigkeit von Lüftungsanlagen.

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Nicolas Stemann über „Die Corona-Passion“Die Krise verändert das Theater

Der Co-Intendant am Zürcher Schauspielhaus, Nicolas Stemann.  (picture-alliance/Keystone/Gaetan Bally )

Seine Erfahrungen mit der Pandemie hat der Co-Intendant des Schauspielhauses Zürich Nicolas Stemann zunächst in einer musikalischen Arbeit und in Kolumnen verarbeitet. Daraus ist jetzt das Buch „Die Corona-Passion“ entstanden.

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Deutsches Theater Berlin Ensemble startet Solidarischen Adventskalender

Das Deutsche Theater in Berlin zur blauen Stunde. (picture alliance)

Unter dem Motto "Gemeinsam für die Künste" wurde am Deutschen Theater in Berlin ein "Solidarischer Adventskalender" gestartet. Damit soll der freien Szene in Deutschland geholfen werden, aber auch Künstlerinnen und Künstlern in Krisengebieten.

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Theaterregisseur Daniele Bartolini"Als Außenseiter schaut man anders auf die Dinge"

Die Installation "The Right Way"vom Regisseur Daniele Bartolini (5.von links) war bei der Theaterbiennale in Venedig zu sehen. (Andrea Avezzù)

Der italienische Regisseur Daniele Bartolini lebt in Kanada. Seine Installation "The Right Way" war bei der Theaterbiennale in Venedig zu sehen. Darin konfrontiert er das europäische Publikum mit kanadischen Sichtweisen auf Toleranz und Genderfragen.

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Lockdown-Vorschlag von Thomas OstermeierDebatte über Dichtmachen oder Weiterspielen

Ein leerer Theatersaal mit einem Spotlight auf einen einzelnen Sitz. (Getty / The Image Bank RF)

Alle Theater bis März schließen, dafür im nächsten Sommer keine Spielpause: Mit diesem Vorschlag hat Thomas Ostermeier von der Berliner Schaubühne eine Debatte ausgelöst. Was halten andere Intendanten von dieser Idee?

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"Burning Issues meets Kampnagel" in Hamburg Theaterkonferenz kurz vor dem Bühnenshutdown

Außenansicht vom Theater Kampnagel (imago images / Chris Emil Janßen)

Die Konferenz "Burning Issues meets Kampnagel" fällt auf das letzte Wochenende vor dem Lockdown. Dort wird über mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung am Theater debattiert. Mit-Organisatorin Nicola Bramkamp bleibt mit Blick auf die Zukunft optimistisch.

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