Seit 04:05 Uhr Tonart

Sonntag, 16.12.2018
 
Seit 04:05 Uhr Tonart

Literatur / Archiv | Beitrag vom 05.01.2014

Radiogeschichte(n)Wellenreiter (1/4)

Mit Beiträgen von Pieke Biermann, Rainer Moritz, Bruno Preisendörfer, Gustav Seibt und Roger Willemsen

Moderation: Dorothea Westphal

Podcast abonnieren

Schriftsteller und das Radio - seit Beginn des Mediums hat das gut zusammengepasst. Besonders in den 1950er- und 60er-Jahren war das Radio das Medium für Autoren. Es erstaunt deshalb nicht, dass sich viele inspiriert fühlten, über das Radio - als Medium oder als Schauplatz - zu schreiben.

Berühmtestes Beispiel: "Dr. Murkes gesammeltes Schweigen" von Heinrich Böll. Zum 20. Geburtstag von Deutschlandradio haben wir Schriftsteller und Publizisten danach gefragt, was sie mit dem Radio verbinden und welche Erinnerungen sie an bestimmte Sendungen haben, an das Radiohören überhaupt und auch an die Radioapparate - ob ein Tischgerät, die mit Stoff bespannte Radiotruhe mit den großen Drehknöpfen, Omas Küchenradio oder ein Transistorradio, mit dem man auch heimlich unter der Bettdecke hören konnte. Meist werden nostalgische Kindheitserinnerungen wach, wenn es um das Radio geht. Vielleicht, weil damit ein Tor zur großen, weiten Welt aufging aber auch zur eigenen Fantasie? 

(Teil 2 am 12.01.2014)

Literatur

Literatur nach 1945Anfänge lesen
Das stark beschädigte Brandenburger Tor bei Kriegsende. (picture alliance / dpa / RIA Novosti)

Die Diktatur des guten Buches spielte in der Entnazifizierung Deutschlands, egal ob in Ost oder in West, eine große Rolle. Christian Adam hat eine Untersuchung über den Buchmarkt der "Stunde Null" in den Jahren nach 1945 vorgelegt.Mehr

Wettbewerb Open MikeWo Literaturkarrieren beginnen
Junge Männer und Frauen sitzen und stehen in einem größeren Raum, sie schauen freundlich in die Kamera. (Mirko Lux)

Zum 26. Mal wurde in Berlin der Open Mike vergeben, der wichtigste Preis für junge Literatur. Er ist das Sprungbrett für den Nachwuchs - für die jungen Autoren heißt es: scheitern oder durchstarten. Doch wie originell und widerspenstig können da ihre Text noch sein?Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur