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Dienstag, 22.06.2021
 
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Radiofeuilleton - Kino und Film

Sendung vom 02.03.2014Sendung vom 23.02.2014Sendung vom 16.02.2014
Diao Yinan, der Regisseur des Siegerfilms "Bai Ri Yan Huo (Schwarze Kohle, dünnes Eis)", posiert während der 64. Internationalen Filmfestspiele in Berlin mit dem Goldenen Bären. (picture-alliance / dpa / Tim Brakemeier)

BerlinaleGoldener Bär geht nach Peking

Der chinesische Regisseur Diao Yinan hat für seinen neuen Film "Black coal - thin ice" den Goldenen Bären der Berlinale bekommen. Der britische Thriller "Der dritte Mann" von Carol Reed sei ein Vorbild für seinen Film gewesen, so Diao Yinan.

Sendung vom 02.02.2014
Filmszene aus dem Kinofilm "Und Äktschn!" von und mit Gerhard Polt (rechts). (dpa / picture alliance / Majestic Filmverleih)

KlamaukBajuwarischer Monty Python

Nach zehn Jahren bringt der Kabarettist Gerhard Polt wieder einen Kinofilm raus. Er handelt vom kleinbürgerlichen Mief in der Provinz - und vom Versuch eines mittellosen Mannes, "Adolf Hitler privat" zu verfilmen.

Der Kabarettist Gerhard Polt (picture alliance / dpa - Peter Kneffel)

Filmsatire"Dilettanten spielen authentischer"

In seinem Film "Und Äktschn!" spielt der Kabarettist, Autor und Schauspieler Gerhard Polt die Hautrolle. Mit ihm sprechen wir über großes Kino, missglückte Hitler-Filme und Männer am Pinkelbecken.

Sendung vom 19.01.2014
Mitarbeiter der Spurensicherung stehen nach dem Bombenanschlag auf dem Münchener Oktoberfest am 26.09.1980 in der Dunkelheit vor einem Bild der Verwüstung. (dpa)

PolitthrillerSpuren in die Neonazi-Szene

Eine Bombe tötete 1980 auf dem Münchner Oktoberfest 13 Menschen. Nach der Einstellung der Ermittlungen entdeckte ein Journalist deutliche Hinweise auf rechtsradikale Verbindungen.

Szene aus dem Kinofilm "Der blinde Fleck": Benno Fürmann alias Ulrich Chaussy sitzt an einem Tisch und schreibt. (dpa / picture alliance / Ascot Elite)

Neonazi-TerrorVerdrängte Bedrohung von rechts

Der Journalist Ulrich Chaussy hat 30 Jahre lang über das Oktoberfestattentat von 1980 in München recherchiert, bei dem 13 Menschen ums Leben kamen. Schon lange vor den NSU-Anschlägen seien deutsche Behörden auf dem rechten Auge blind gewesen, sagt er.

Sendung vom 12.01.2014
Der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky (Picture Alliance / DPA / Herbert Neubauer)

KriegsverbrechenDen Tätern ein Gesicht geben

Stefan Ruzowitzky nennt seinen neuen Film selbst ein "Non-Fiction-Drama". "Das Radikal Böse" - so heißt das Werk. Der österreichische Regisseur erzählt im Interview von seinen Intentionen.

Das radikal Böse (Picture Alliance / DPA / W-Film)

Dokudrama"Es muss sein"

In seinem neuen Werk "Das radikal Böse" widmet sich der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky sich den Massenerschießungen von Juden im Osten Europas durch die deutsche Wehrmacht ab 1941.

Sendung vom 29.12.2013

Kino Anachronistisch langsam erzählt

Fast 20 Jahre lang dachte der Regisseur Jakimowski über den Stoff nach, hielt die Idee, einen Film über das Blindsein zu machen, für fast unmöglich. Im Interview erzählt er, wie er dennoch Zugang dazu fand.

Sendung vom 22.12.2013
Der amerikanische Filmregisseur Jim Jarmusch in Cannes, 2007. (AP)

Ausflug ins Vampirgenre"Blut am Stil"

Jim Jarmusch gilt als Filmemacher mit einer sehr europäischen Sensibilität. Entsprechend fällt nun auch sein Vampirfilm aus. In "Only Lovers Left Alive" trinken die Vampire ihr Blut aus Gläsern.

Sendung vom 24.11.2013Sendung vom 17.11.2013
Saajan (Irrfan Khan) liest eine von Ilas Nachrichten in einer Szene des Kinofilms "Lunchbox". (picture alliance / dpa / AKFPL/NFP)

Liebe per Fahrradkurier

Ila versucht ihren Ehemann durch Mittagessen zurückzugewinnen. Doch der Kurier, der ihm die "Lunchbox" bringen soll, liefert sie aus Versehen bei dem einsamen Saajan ab. Daraus entspinnt sich ein immer persönlicher werdender Briefwechsel.

Sendung vom 10.11.2013
Szene des Kinofilms "The Act Of Killing" (picture alliance / dpa / Joshua Oppenheimer)

Der Mensch im Monster

Joshua Oppenheimer hat Täter der indonesischen Tötungskommandos überzeugt, ihre mörderischen Aktionen vor der Kamera nachzustellen. Die Männer stehen immer noch in der Mitte der Gesellschaft, obwohl sie in den 1960er-Jahren etwa eine Million Menschen gefoltert und ermordet haben.

Sendung vom 27.10.2013
Als Jugendliche war Beate eine erfolgreiche Schwimmerin. (Deutschlandradio - Hendrik Maaßen)

Sie will es noch mal wissen

Nachdem Beate erfährt, dass sie Krebs hat, trifft sie eine Entscheidung: Sie will einen alten Traum wahrmachen und fängt an, hart dafür zu trainieren. Ihr Ziel: Ein Mal den Ärmelkanal durchschwimmen. Steffi Kühnert ist eine wunderbare Besetzung für diese Rolle.

Steffi Kühnert (picture alliance / dpa / Roland Popp)

"Man kann noch viel wachkitzeln"

Es gebe durchaus Parallelen zwischen der einstigen Schwimmerin Beate und ihr selbst, sagt Steffi Kühnert. Sie habe begriffen, wie wichtig es sei, Entscheidungen zu treffen und Dinge zu tun, die dem Leben einen "anderen Kick" geben. Für den Film stieg sie in die 13 Grad kalte Ostsee.

Sendung vom 20.10.2013
Hauptdarsteller Samuel Schneider (l.) und Regisseurin Caroline Link (picture alliance / dpa / Roland Weihrauch)

Gefahr und Verheißung in der Wüste

Mit "Nirgendwo in Afrika" von Caroline Link gewann 2003 zum zweiten Mal in der Filmgeschichte ein deutscher Spielfilm den Oscar. Zehn Jahre nach diesem Erfolg hat die Regisseurin wieder in Afrika gedreht: "Exit Marrakech" handelt von einer vorsichtigen Annäherung zwischen Vater und Sohn.

Regisseurin Caroline Link (picture alliance / dpa / Andreas Gebert)

Die Geschichte eines Ausbruchsversuchs

In "Exit Marrakech" beschreibt Caroline Link das Auf und Ab einer Vater-Sohn-Beziehung. Wieder einmal erzählt die Regisseurin eine Familiengeschichte. Für sie sei die Familie "Ursprung aller Komplexe, Traumata und Sehnsüchte", aber auch des Trostes und der Geborgenheit.

Sendung vom 13.10.2013
Undatierte Filmszene aus "Finsterworld" (picture alliance / dpa / Alamode)

Subversiver Anti-Heimatfilm

Die Regisseurin Frauke Finsterwalder hat mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Christian Kracht, das Drehbuch für "Finsterworld" geschrieben. Herausgekommen ist ein zuweilen surrealistisch anmutender Episodenfilm - mit Schauspielern wie Corinna Harfouch, Sandra Hüller und Christoph Bach.

Sendung vom 06.10.2013
Dieter Hallervorden ist im wahren Leben noch lange nicht im Ruhestand (Deutschlandradio / Bettina Straub)

"Ich habe Didi gespielt, aber ich bin es nicht"

Dieter Hallervordern spielt in Kilian Riedhofs Spielfilm "Sein letztes Rennen" einen Marathonläufer, der im Seniorenheim lebt, sich dort entmündigt fühlt und um seine Würde läuft. Zunächst belächelt, zeigt der Rentner, dass das Älterwerden nicht den Verlust der eigenen Souveränität bedeuten muss.

Sendung vom 29.09.2013
Für seine Rolle als Liberace wurde Michael Douglas mit dem Emmy ausgezeichnet. (picture alliance / dpa / Paul Buck)

"Er war ein großer Verführer"

In den USA lief der Film nur im Pay-TV. Bei uns kommt "Liberace" jetzt ins Kino. Der Streifen erzählt auf der großen Leinwand von der Liebe des berühmten Pianospielers und Entertainers Liberace, gespielt von Michael Douglas, zu seinem 30 Jahre jüngeren Freund und Liebhaber Scott Thorson.

Der Schauspieler Daniel Brühl bei der australischen Premiere des Films "Rush", September 2013 (picture alliance / dpa)

Ihr Schicksal ist die Formel 1

"Rush" erzählt vom legendären Wettkampf der Rennfahrer Niki Lauda und James Hunt in den 70er-Jahren - und bekam Standing Ovations beim Filmfestival in Toronto. Besonders gelobt wurde Lauda-Darsteller Daniel Brühl.

Sendung vom 22.09.2013
In "Der Glanz des Tages" spielt er sich selbst: der österreichische Schauspieler Philipp Hochmair. (dpa / pa / Flueeler)

"Der Film war ein Experiment für alle Beteiligten"

Philipp Hochmair spielt Philipp Hochmair - in der preisgekrönten Doku-Fiction "Der Glanz des Tages". Im Interview spricht der Schauspieler über die filmische Suche nach Alltagsperlen, Einsamkeit und modernes Nomadentum.

Der Regisseur Rainer Frimmel hat mit seinem Kollegen Tizza Corvi ein Experiment gewagt. (picture alliance / dpa - Urs Flueeler)

Faszinierendes Schauspiel

Zwei Männer spielen sich selbst, in einer Art dokumentarischen Fiktion – das ist die Idee von "Der Glanz des Tages". Der eine ist Messerwerfer und Bärenbändiger, der andere ein gefeierter Bühnenschauspieler. Am Ende dieses filmischen Experiments haben beide ihr Leben geändert.

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