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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 02.08.2018

Qualitätssicherung in der WissenschaftPublizieren als Geschäftsmodell?

Von Anja Krieger

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Hände tippen an einem Notebook. (dpa / Hans-Jürgen Wiedl)
Manipulierte und schlecht gemachte Studien können so einfach in ein seriöses Gewand schlüpfen. (dpa / Hans-Jürgen Wiedl)

Wissenschaftliches Renomée erkaufen? In den jüngst aufgeflogenen "Predatory Journals" war das möglich. Etablierte Fachjournale versuchen, mit einem besonderen Verfahren die Qualität ihrer Publikationen zu sichern.

In den letzten Wochen gab es eine Menge Diskussion um die sogenannten "Predatory Journals" – pseudo-wissenschaftliche Journals, die Forschern einen leichten Weg zur eigenen Publikation versprechen. Diese wörtlich übersetzten "Raubverlage" stehlen Wissenschaftlern ihre Reputation und uns das Vertrauen in die Ergebnisse der Wissenschaft. Denn auch manipulierte und schlecht gemachte Studien können so einfach in ein seriöses Gewand schlüpfen. Mit dem sogenannten Peer-Review-Verfahren versuchen etablierte Journals das zu verhindern. Doch wie gut funktioniert die Qualitätskontrolle?

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