Seit 15:40 Uhr Live Session
Donnerstag, 24.06.2021
 
Seit 15:40 Uhr Live Session

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 02.08.2018

Qualitätssicherung in der WissenschaftPublizieren als Geschäftsmodell?

Von Anja Krieger

Hände tippen an einem Notebook. (dpa / Hans-Jürgen Wiedl)
Manipulierte und schlecht gemachte Studien können so einfach in ein seriöses Gewand schlüpfen. (dpa / Hans-Jürgen Wiedl)

Wissenschaftliches Renomée erkaufen? In den jüngst aufgeflogenen "Predatory Journals" war das möglich. Etablierte Fachjournale versuchen, mit einem besonderen Verfahren die Qualität ihrer Publikationen zu sichern.

In den letzten Wochen gab es eine Menge Diskussion um die sogenannten "Predatory Journals" – pseudo-wissenschaftliche Journals, die Forschern einen leichten Weg zur eigenen Publikation versprechen. Diese wörtlich übersetzten "Raubverlage" stehlen Wissenschaftlern ihre Reputation und uns das Vertrauen in die Ergebnisse der Wissenschaft. Denn auch manipulierte und schlecht gemachte Studien können so einfach in ein seriöses Gewand schlüpfen. Mit dem sogenannten Peer-Review-Verfahren versuchen etablierte Journals das zu verhindern. Doch wie gut funktioniert die Qualitätskontrolle?

Mehr zum Thema

Strategien gegen Fake Science - Qualität statt Quantität in der Wissenschaft
(Deutschlandfunk Kultur, Interview, 01.08.2018)

Scheinjournale - Wie Raubverleger der Open-Access-Bewegung schaden
(Deutschlandfunk, Wissenschaft im Brennpunkt, 22.07.2018)

Fake Science - Problem Pseudojournale "nicht wirklich lösbar"
(Deutschlandfunk, Forschung aktuell, 20.07.2018)

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Zeitfragen

IG Metall in OstdeutschlandDas Ende der Bescheidenheit
Eine große aufgeblasene Puppe mit IGM-Logo auf der Brust vor blauem Himmel (Imago/Peter Endig)

Nach der Wende war Ostdeutschland Tarifwüste. Die Gewerkschaften kassierten zahlreiche Schlappen. Doch das war einmal: Die IG Metall hat Auftrieb – und die Arbeiter treten im Kampf um ihre Rechte mit einem neuem Selbstbewusstsein auf.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur