Das Feature, vom 08.01.2019

Protokoll einer letzten Reise Sterben nach Plan

Sie wollen gemeinsam sterben. Sie sind alt, aber nicht todkrank. Sie kennen den genauen Ablauf der Sterbebegleitung - nur ein wichtiger Protagonist fehlt noch: jemand, der nach dem Tod ihre Leichen identifiziert. Weil Tochter und Pfarrer zögern, Freunde und Nachbarn nichts davon wissen sollen, fragen sie eine Fremde: die Autorin.

Die Hände eines alten Menschen im Krankenhausbett werden von einer jüngeren Person gehalten. (dpa / picture alliance / Sami Belloumi)
Die Hände eines alten Menschen im Krankenhausbett werden von jüngerer Person gehalten. (dpa / picture alliance / Sami Belloumi)

'Going to Switzerland' hat sich in Großbritannien als Euphemismus für begleiteten Suizid eingebürgert, auch viele Deutsche reisen zum Sterben in die Schweiz. Wie aber organisiert man den eigenen Tod? Welche Bedingungen man erfüllen muss, um sterben zu dürfen, warum man nicht im Wohngebiet sterben darf, weshalb die Polizei ermittelt, was das für die Familie heißt - und zu welchen grotesken Momenten es kommt, wenn man den Tod zwar selbst bestimmen will, sich aber letztlich doch in fremde Hände begeben muss, davon erzählt dieses Feature.

Sterben nach Plan - Protokoll einer letzten Reise
Von Stefanie Müller-Frank

Regie: Matthias Kapohl
Sprecherin: Sigrid Burkholder
Ton und Technik: Ernst Hartmann und Jens Müller
Redaktion: Karin Beindorff
Produktion: Dlf/WDR 2017

Stefanie Müller-Frank ist freie Journalistin für Radio und Print. Ihr Feature "Sterben nach Plan – Protokoll einer letzten Reise" (Dlf/WDR 2017) stand auf der Shortlist für den Prix Italia. Sie ist Mitglied im Reporter-Forum Schweiz.

Sterben nach Plan. Protokoll einer letzten Reise (PDF)

Sterben nach Plan. Protokoll einer letzten Reise (Textversion)